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Romantische Bilder Fotografin hält zufällig einen Heiratsantrag fest – und findet das Paar über Twitter


Aus der Ferne beobachtete eine Fotografin in San Francisco einen Heiratsantrag – zum Glück hatte sie ihre Kamera dabei. Dann begann die Suche nach dem Paar im Internet.

Eigentlich wollte Valerie Contreras nur den Sonnenuntergang an der US-amerikanischen Westküste in San Francisco genießen – und nebenbei noch ein paar schöne Bilder machen. Doch als die Fotografin sich zusammen mit einer Freundin einen geeigneten Platz gesucht hatte, zog neben dem Sonnenuntergang noch etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich: ein Paar, das am Wasser entlangspazierte.

Ein Detail fiel dem geübten Fotografenauge von Contreras sofort auf: Der Mann berührte ständig seine Jackentasche. Contreras vermutete, dass er einen Heiratsantrag plante – und damit lag sie goldrichtig. In Erwartung des großen Moments hatte sie bereits ihr Equipment aufgebaut und hielt damit aus der Ferne, unbemerkt von dem Paar, den Augenblick fest, in dem der Mann auf die Knie ging und die Frau "Ja" sagte.

Fotografin startet Suche über Twitter

Contreras, ursprünglich aus Texas, wollte die Privatsphäre des Paares nicht stören, den frisch Verlobten aber dennoch gern die Bilder zukommen lassen: "Es war so ein authentischer, schöner Moment. Sie sahen beide so glücklich und verliebt aus", sagte die Fotografin der "New York Post". Deshalb veröffentlichte sie die Fotos auf Twitter und bat die User, ihr bei der Suche nach dem Paar zu helfen. Und tatsächlich: Innerhalb weniger Stunden hatte sie den Mann, Ricky Johnson aus San Francisco, und seine Verlobte Jazmine Winn gefunden und sich mit ihnen vernetzt.

Die beiden bekommen nun unverhofft wunderbare Bilder, die sie für immer an diesen entscheidenden Moment in ihrem Leben erinnern. Das Paar hatte sich vor zwei Jahren in einer Kirchengemeinde kennengelernt. "Ich wusste schon sehr früh, dass ich sie heiraten wollte", sagte Ricky Johnson der "New York Post". Den Heiratsantrag habe er einen Monat lang geplant. Davon, dass jemand den Moment festgehalten hatte, hatte er nichts bemerkt: "Wir wussten nicht, dass noch andere Menschen dort waren, weil wir so in dem Moment waren – wir haben so getan, als wären wir die einzigen dort."

Quellen:  "New York Post" / "San Francisco Gate" / Valerie Contreras auf Twitter

epp

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