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Offizielle Anfrage: Rektor schreibt rührenden Brief an die Zahnfee

Chris Wejr ist Direktor einer Schule in Kanada. Und seit Neuestem der Held vieler kleiner Mädchen und ihrer Mütter. Denn für eine seiner Schülerinnen legte er ein gutes Wort bei der Zahnfee ein.

Von Viktoria Meinholz

Avery wird seit der guten Tat ihres Rektors bestimmt genauso strahlend lachen wie dieses Mädchen

Avery wird seit der guten Tat ihres Rektors bestimmt genauso strahlend lachen wie dieses Mädchen

Das Schönste an jeder Zahnlücke ist der Besuch der Zahnfee. Blöd nur, wenn der Wackelzahn während der Schulzeit herausfällt und den Transport nach Hause nicht übersteht. So geschehen in einer kleinen Stadt in Kanada.

Die achtjährige Avery hatte ihren verlorenen Zahn zwar extra in einem dafür vorgesehen Kettenanhänger verstaut, doch bei einem verhängnisvollen Stolpern auf der Schultreppe fiel er heraus und blieb verschollen. Avery hatte Angst, dass ohne Beweisstück der nächtliche Besuch der Zahnfee ausbleiben würde. Doch ihr Rektor, Chris Wejr, wusste Rat: Er schrieb der Zahnfee einen Brief, den die Schule auf ihrer Facebookseite veröffentlichte.

"Liebe Zahnfee, es ist schon eine Weile her, seit ich dir das letzte Mal geschrieben habe, ich hoffe es geht dir gut", beginnt das offiziell anmutende Schreiben. Nachdem Wejr die tragische Geschichte des verlorenen Zahns geschildert hat, bittet er die Zahnfee, doch diesen Brief statt des Zahns zu akzeptieren und Avery trotz allem zu beschenken. Wejr verabschiedet sich mit "Happy Flying" ("Guten Flug").

Averys Mutter und die Zahnfee zeigten sich von dem persönlichen Einsatz des Schulleiters so begeistert, dass das Mädchen am nächsten Morgen fünf Dollar unter ihrem Kissen fand.

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