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H. Hell: Was ich über Sex gelernt habe: Einfach mal Sex haben wie ein Mann

Es gibt immer mehr Frauen, die Sex haben wollen wie ein Mann. Ihnen geht es dabei "nur" um die eigene Befriedigung – ohne jegliche Gefühle und Verpflichtungen. Direkt, schnörkellos, zielorientiert. Verpönt?!

Henriette Hell hat keine Lust, das brave Mädchen zu spielen.

Henriette Hell hat keine Lust, das brave Mädchen zu spielen.

Einfach in eine Bar gehen und den erstbesten heißen Typen, der einem über den Weg läuft, ansprechen, klarmachen und mit nach Hause nehmen. Das ist effizient, zeitsparend und klappt fast immer.

 Wenn man sexy ist. So what?! Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn man Single ist oder in einer offenen Beziehung lebt – und Lust auf eine aufregende Nacht (mit einem Fremden) hat. Mal ehrlich, kennt ihr eine gesündere, wohltuendere oder geilere Freizeitbeschäftigung als Sex? Mir fällt spontan keine ein. Trotzdem haben viele Frauen Hemmungen, ihre Lust so frei und, ja, egozentrisch auszuleben, wie es größtenteils nur Männer tun. Ein Fehler! Denn ehrlich gesagt können wir Frauen eine Menge von der Art und Weise lernen wie Männer in dieser Hinsicht ticken und agieren. Denn Tatsache ist doch, dass wir Frauen manchmal ganz schön verkopft und blockiert sein können, wenn es zur Sache geht ...



Würden wir "es" hingegen öfter mal angehen wie ein Kerl, tja, dann hätten wir Sex ...

... ohne viel Gelaber. 

... ohne den Namen unseres Sexpartners zu kennen. Hoppla! 

... ohne Frühstück am nächsten Morgen. Nichts wie weg hier ...

... ohne große Erwartungen oder Versprechungen. 

... ohne schlechtes Gewissen.

... ohne Gefühle. Ich meine: Klar, Sex mit jemandem, den man liebt, ist grundsätzlich schöner, aber wenn gerade niemand in Aussicht ist, der für Herzklopfen sorgt – soll man deshalb gleich verdorren?! Nee, danke. 

... ohne verschämt das Licht auszuknipsen. 

... ohne sich um etwaige Spreckröllchen oder verschmierte Mascara Gedanken zu machen oder gar zu schämen. 

... ohne vorgetäuschte Orgasmen. Wir kommen halt einfach! Punkt. 

... ohne stundenlanges Vorspiel. 

... ohne gekünsteltes Stöhnen. 

... ohne Sinn und Zweck. 

... ohne Hemmungen. 

... ohne vorher darauf zu achten, dass man nicht zu betrunken ist. Prost! 

... ohne sich für seine schmutzigen Fantasien zu schämen. Wir sprechen sie einfach aus und setzen sie auch direkt um. 

... ohne für gewisse Gefälligkeiten jedes Mal brav eine Gegenleistung zu erbringen - wir drehen uns nach unserem Höhepunkt gemütlich auf die Seite und pennen ein. 

... ohne hinterher die Gästedecke aus dem Schrank zu kramen. Der Satz "Machst du bitte das Licht im Flur aus, wenn du gehst? Danke, Baby" tut's auch. 

... ohne Kondom?! Nein, DAS ganz bestimmt NIEMALS!!!

9. Mai: Tag des Orgasmus


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.