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Hilfe in Schwierigen Zeiten: Trauer, Trauerarbeit und Trauerbegleitung

Welchen Stellenwert die Trauer heute hat, wie Sie Selbsthilfegruppen und Trauerbegleiter finden und warum auch die Danksagung und Korrespondenz ein wesentliches Element der Trauerarbeit ist.

Von Bernhard F. Klinger

Hinterbliebene erfahren heute nicht nur aus dem Freundes- und Bekanntenkreis Unterstützung und Rückhalt. Auch im Internet, vielen sozialen Einrichtungen und Selbsthilfegruppen finden Sie Trost während des Trauerprozesses.

Hinterbliebene erfahren heute nicht nur aus dem Freundes- und Bekanntenkreis Unterstützung und Rückhalt. Auch im Internet, vielen sozialen Einrichtungen und Selbsthilfegruppen finden Sie Trost während des Trauerprozesses.

Trauer nach einem Todesfall ist eine Reaktion auf den Verlust einer geliebten, wichtigen, nahestehenden, vertrauten und geschätzten Person. Sie äußert sich in Gefühlen wie Niedergeschlagenheit, Wehmut, Bestürzung und Ärger; in Gedanken an den Verstorbenen und an die gemeinsam erlebte Zeit und in Tränen. Die Gefühlslage umfasst häufig auch Befürchtungen und Zukunftsängste. Die Frage, ob Trauer "natürlich", "angeboren" oder durch Erziehung und Gewohnheiten "geprägt" ist, mag Gegenstand wissenschaftlicher Bemühungen sein. Sie kann nicht mit letzter Sicherheit beantwortet werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine Unterscheidung, die der Gründer der Psychoanalyse, Siegmund Freud, bereits in dem 1915 verfassten und 1917 veröffentlichten Aufsatz "Trauer und Melancholie" eingeführt hat. Freud unterscheidet den "Normalaffekt der Trauer" und seelische Erkrankungen, die er unter dem Begriff "Melancholie" zusammenfasst. Zur Erklärung der Trauer verwendet Freud den Begriff der "Libido" (in diesem Zusammenhang zu übersetzen mit "Liebe").

Siegmund Freud: "Worin besteht nun die Arbeit, welche die Trauer leistet? ... Die Realitätsprüfung hat gezeigt, dass das geliebte Objekt nicht mehr besteht, und erlässt nun die Aufforderung, alle Libido aus ihren Verknüpfungen mit diesem Objekt abzuziehen. Dagegen erhebt sich ein begreifliches Sträuben - es ist allgemein zu beobachten, dass der Mensch eine Libidoposition nicht gern verlässt, selbst dann nicht, wenn ihm Ersatz bereits winkt. ... Das Normale ist, dass der Respekt vor der Realität den Sieg behält."

Die für alle von Trauer erfüllten Menschen interessante Botschaft von Freud lautet: "Tatsächlich wird aber das Ich nach der Vollendung der Trauerarbeit wieder frei und ungehemmt." Trauer nimmt einige Zeit in Anspruch, doch dann findet eine trauernde Person zurück in die Realität.

Trauer und Melancholie

Anders als bei der ganz normalen Trauer beschreibt Siegmund Freud krankhafte Zustände, die keineswegs nur in der Folge eines Todesfalles auftreten können, und fasst sie unter dem Begriff "Melancholie" zusammen ("Melancholie" hat ansonsten nicht diese Bedeutung, sondern bezeichnet laut Duden nur "Schwermut" und "Trübsinn"). Freud wörtlich:

"Der Melancholiker zeigt uns noch eines, was bei der Trauer entfällt, eine außerordentliche Herabsetzung seines Ichgefühls, eine großartige Ichverarmung. Bei der Trauer ist die Welt arm und leer geworden, bei der Melancholie ist es das Ich selbst. Der Kranke schildert uns sein Ich als nichtswürdig, leistungsunfähig und moralisch verwerflich, er macht sich Vorwürfe, beschimpft sich und erwartet Ausstoßung und Strafe. Er erniedrigt sich vor jedem anderen, bedauert jeden der Seinigen, dass er an seine so unwürdige Person gebunden sei. Er hat nicht das Urteil einer Veränderung, die an ihm vorgefallen ist, sondern streckt seine Selbstkritik über die Vergangenheit aus; er behauptet, niemals besser gewesen zu sein. Das Bild dieses - vorwiegend moralischen - Kleinheitswahnes vervollständigt sich durch Schlaflosigkeit, Ablehnung der Nahrung und eine psychologisch höchst merkwürdige Überwindung des Triebes, der alles Lebende am Leben festzuhalten zwingt."

Die Unfähigkeit zu trauern

Bei derartigen Krankheitszuständen der Selbsterniedrigung, aber auch bei lange anhaltenden schweren Depressionen ist es - anders als bei der zeitlich begrenzten Trauer - unbedingt notwendig, professionelle Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen. In der modernen Welt, in der immer mehr Menschen unermüdlich das Hamsterrad drehen, mit Mühe und Not ihren Lebensunterhalt verdienen und sich auf ihre ökonomischen Vorteile (Einnahmen, Geldanlagen, Spekulationsgeschäfte, Sportwetten, Schnäppchen) sowie Ablenkung von der unerfreulichen Realität (Unterhaltung, Vergnügen, Drogen, Spiele) suchen, ist der Tod mehr und mehr zum Tabu geworden.

Er stört die eingespielten Abläufe in der Arbeitswelt, die Annehmlichkeiten der allgegenwärtigen Konsumwelt, die Attraktionen der Medienwelt und die Parallelwelt der Drogen und Spiele. So ist auch mehr und mehr die "Unfähigkeit zu trauern" zu beobachten. Ein Beispiel: Zu einer Bestattung kommen keine Angehörigen, keine Freunde, keine Bekannten und keine Nachbarn. Niemand erweist der verstorbenen Person "die letzte Ehre", niemand trauert.

Vier-Phasen-Schema und realer Trauerprozess

Auch die Heuchelei ist heute - wie in der Vergangenheit - weit verbreitet. Da vergießen Verwandte bei der Beerdigung bewaffnet mit Taschentüchern "Krokodilstränen" und schalten Großanzeigen in Zeitungen, um ihren unermesslichen Schmerz über den Verlust einer geliebten Person in die Welt hinauszuposaunen. In Wirklichkeit geht es ihnen nur darum, eine mehr oder weniger große Erbschaft zu vereinnahmen. Schon kurze Zeit nach dem unermesslichen Schmerz schinden sie im Grabenkampf mit anderen Erben auf Biegen und Brechen Vorteile für sich selbst heraus. Die Trauerarbeit wird in solchen Fällen bereits sehr rasch vom Realitätsgewinn überholt.

Psychologinnen und Psychologen haben versucht, den Trauerprozess in eine Abfolge von Phasen einzuteilen. Doch Trauer ist ganz individuell, sie lässt sich nicht in ein Schema pressen. Das geben "Seelenforscher und -klempner" sogar zu, um dann doch ein inzwischen weit verbreitetes Schema der "Trauerphasen" zu präsentieren. Im Internet ist der vierteilige "Trauerprozess" der Psychoanalytikerin Verena Kast ein häufig zitierter und imitierter Renner, der hier der Vollständigkeit halber, jedoch ohne nähere Erläuterung wiedergegeben sei:

  • Phase 1: Leugnen des Todes/Nicht-Wahrhaben-Wollen
  • Phase 2: Aufbrechen chaotischer Emotionen (Wut, Zorn)
  • Phase 3: Phase des Suchens und Sich-Trennens
  • Phase 4: Phase des neuen Selbst-Weltbezugs

Unabhängig von solchen Prozess-Darstellungen haben zahlreiche Menschen nach einem Todesfall mit gewaltigen persönlichen und psychischen Problemen zu kämpfen, die über verständliche, normale und nachvollziehbare Trauer weit hinausgehen.

Eltern und Geschwister eines plötzlich - etwa bei einem Verkehrs- oder Sportunfall - verstorbenen Kindes oder Jugendlichen tun sich über Jahre sehr schwer, mit dem Todesfall und der neuen Realität zurechtzukommen; Noch schwieriger ist dies für die Angehörigen, wenn ein Kind verschwunden ist und nach langer Zeit der Unsicherheit ermordet aufgefunden wird. Ebenfalls außerordentlich schwer ist es, einen Todesfall zu verarbeiten, bei dem Angehörige oder Freunde selbst etwa durch Unvorsichtigkeit oder durch Verletzung der Aufsichtspflicht den Tod verursacht oder dazu maßgeblich beigetragen haben oder dies glauben. Auf lange Sicht sehr schwer ist es auszuhalten, wenn von einem Tag auf den anderen durch einen Schicksalsschlag die gesamte Lebensplanung durcheinandergerät, der Tod die wirtschaftliche Lebensgrundlage einer Familie wegbrechen lässt und plötzlich Not und Armut den Alltag beherrschen. Traumatisch verletzte Kinder und Jugendliche aus Kriegsgebieten (Betroffene und ehemalige Kindersoldaten) kommen in der Regel über lange Zeit nicht über die erlebten extremen Ereignisse (Mord und Totschlag) hinweg.

In derartigen Fällen ist ein Vier-Phasen-Schema nichts anderes als eine Karikatur des tatsächlichen Trauerprozesses. Schnell sind auch Angehörige, Freunde und Bekannte im Umgang mit den Betroffenen überfordert, denn das "Auffangen" eines Menschen mit massiven psychischen Problemen ist in diesen Fällen schwierig. Wohlgemeinte Ratschläge können zusätzliche psychische Belastungen verursachen. In Fällen schwerer und anhaltender psychischer Probleme ist die richtige Hilfe von großer Bedeutung. Wenn Verwandte, Selbsthilfegruppen und Ehrenamtliche nicht helfen können, kommt es wesentlich auf professionelle Unterstützung an.

Trauerrituale

Traditionell ist der Umgang mit Tod und Trauer geprägt durch religiöse Rituale (Gebete, Messen) und die Beerdigung in ebenfalls mehr oder weniger religiös geprägten Formen der Erinnerung und Ehrerweisung. Auch heute verabschieden sich die Angehörigen, Freunde, Verwandten und Bekannten überwiegend in diesen Zeremonien von einem Verstorbenen. Da ein Todesfall heute in den meisten Fällen aufgrund von Anzeichen (insbesondere Krankheiten, sich verschlechternder Gesamtzustand) vorhersehbar ist, können sich die Angehörigen und Freunde darauf einstellen. Zum Todeszeitpunkt sind sie gefasst, eventuell sogar froh darüber, dass die lange Leidenszeit einer geliebten Person zu Ende gegangen ist. Die Trauerarbeit ist in diesen Fällen zum Zeitpunkt des Todes schon zu einem erheblichen Anteil geleistet, die Hinterbliebenen können rasch in den "normalen Alltag" zurückkehren.

Eine eher traditionelle, heute seltene Form der Trauerarbeit ist die "Danksagung" an die Adresse der Personen, die zur Bestattung gekommen sind oder per Brief oder Telefon ihr "Beileid" bekundet haben. Um sich für die Beteiligung an der Trauerarbeit zu bedanken, werden in der Regel zwei Wege gewählt:

  • Danksagungskarten

Neben leeren Karten mit schwarzer Umrandung für ein paar persönliche, mit der Hand geschriebene Zeilen kommen gedruckte Danksagungen in Frage, die nur noch einkuvertiert werden müssen. Formelle Vorschriften sind hier nicht zu beachten, jedoch haben sich bestimmte Bräuche entwickelt. Oftmals legen die Dank sagenden Personen Wert darauf, ganz persönliche Momente im Leben des Verstorbenen hervorzuheben, die einen besonderen Bezug zum Empfänger der Danksagung haben (große Wertschätzung des Verstorbenen, schöne gemeinsame Erlebnisse). Möglich und sinnvoll - gerade bei einer Vielzahl zu versendender Karten - ist es, eine Danksagungskarte drucken zu lassen und die Karten sodann mit einem je nach Adressat kurzen oder langen persönlichen Gruß zu versehen.

  • Danksagung in der Zeitung

Manche Hinterbliebene wählen die oft nicht ganz billige Danksagung über eine oder mehrere Zeitungsanzeigen. Der Aufbau einer Danksagung über die Presse folgt im Wesentlichen dem einer Dankeskarte. Eröffnet wird die Anzeige meist mit einem weltlichen oder biblischen Sinnspruch, manchmal auch mit einem Zitat des Verstorbenen. Unabdingbar sind die Namen der verstorbenen Person, sodann folgen in der Regel mehr oder weniger gelungene Texte der Hinterbliebenen. Orts- und Monatsangaben und der Name eines oder mehrerer Hinterbliebener stehen meist am Ende der Danksagungsanzeige.

Trauerbegleitung

Vielfach unterstützen auch heute entferntere Verwandte, Nachbarn und Freunde uneigennützig, taktvoll und einfühlsam die engsten Angehörigen in den Stunden, Tagen und Wochen nach einem Todesfall. Sie helfen, so gut sie können, bei der Bewältigung des Alltags, bei der Vorbereitung der Beerdigung, bei Behördengängen, bei der Korrespondenz und den vielen Dingen, die nach einem Todesfall zu erledigen sind. Das ist gelebte Trauerbegleitung, eine oft sehr wichtige Hilfe für die nächsten Angehörigen, die sich in der veränderten Realität zurechtfinden müssen und wollen.

  • Ehrenamtliche Trauerbegleiter

Kirchliche Organisationen, Wohlfahrtsverbände und Initiativen bieten Hinterbliebenen sowohl Einzelberatung ehrenamtlicher Trauerbegleiter, als auch die Teilnahme an ehrenamtlichen, professionellen oder von einem selbst betroffenen Teilnehmer geleiteten Trauerhilfegruppen an.

  • Die Trauerbegleitung im Netz

Das Internet bietet ein enormes Angebot für trauernde Personen. In Foren und Mailinglisten können und wollen sich immer mehr Hinterbliebene über ihren Verlust austauschen. Erfahrungsberichte von Nutzern dieser Foren sind positiv. Trauernde Menschen fühlen sich hier aufgehoben und von Gleichbetroffenen verstanden. Viele Leute nutzen das Internet auch deshalb, weil sie anonym bleiben können und ihre besondere Problemlage nicht als identifizierbare Person darstellen wollen. Einige Adressen im Internet:

Selbsthilfegruppen

Eine ungemein große Bedeutung hat für manche Menschen eine Selbsthilfegruppe, in der sich Menschen mit ähnlichem Schicksal regelmäßig treffen und sich wechselseitig stützen. Vor allem für trauernde Personen, die einen Angehörigen durch einen Selbstmord oder Unfall verloren haben, kann sich eine Selbsthilfegruppe zu einem sehr wichtigen Anker im Leben entwickeln. Neben offenen Gruppen, die öffentlich angekündigt werden und von jedermann und jeder Frau bei Interesse besucht werden können, treffen sich auch „geschlossene Gesprächsgruppen“. Hier finden sich Personen, die ihre Probleme nicht vor jedermann ausbreiten wollen, sondern das intensive Gespräch mit wenigen Personen in einer kleinen Gemeinschaft suchen.

Eine Liste von Selbsthilfegruppen im Trauerfall finden Sie hier

Der professionelle Trauerbegleiter

Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle, dass es keine geschützte Berufsbezeichnung wie "Trauerbegleiterin", "Trauerbegleiter", "Trauerberaterin" oder "Trauerberater" mit einem dazu festgelegten Berufsbild gibt. Aufgrund des noch sehr jungen Berufsbildes kann niemand von "einheitlichen Ausbildungs- und Qualitätsstandards" ausgehen. Das Qualifizierungsangebot zum Trauerberater oder Trauerbegleiter ist zurzeit noch sehr differenziert, um nicht zu sagen "diffus". Während die einen Ausbildungsanbieter mit Wochenendseminaren werben, ist es bei anderen Fortbildungen möglich, sich in Form von Online-Seminaren oder praxisbegleitenden zweijährigen Kursen zum Trauerbegleiter qualifizieren zu lassen.

Allgemeine Empfehlungen sind daher schwierig. Wer professionelle Hilfe sucht, kann sich direkt an einen Anbieter wenden und versuchen, im Gespräch herauszufinden, ob die Chemie, die Leistung und das verfügbare Budget stimmen oder nicht. Gerade aufgrund der fehlenden staatlichen Ausbildungs- und Qualitätsstandards ist es notwendig, selbst herauszufinden, ob ein Anbieter geeignet ist oder nicht. Eine abgeschlossene Ausbildung (zum Beispiel in Psychologie oder Pädagogik) ist ebenso wichtig wie Berufserfahrung.

Der Bundesverband Trauerbegleitung e.V. bemüht sich, Qualitätsstandards zu definieren und durchzusetzen. Er achtet zudem auf qualifizierte Mitglieder. Hier findet man pro Bundesland aufgelistete Anbieter. Einige professionelle Trauerbegleiter bieten bereits die Mitgliedschaft in einer speziellen, von ihnen geleiteten "Online-Trauergruppe" gegen eine geringe monatliche Gebühr an. Die Kosten eines professionellen Trauerbegleiters sind variabel, sie bewegen sich regelmäßig in einem Rahmen zwischen 30 € und 100 € pro Stunde. Der Wandel der Trauerkultur hat dazu geführt, dass Trauerbegleitung auf ganz neuen Wegen angeboten wird. In einem "Trauercafé" - häufig veranstaltet von einer Kirche oder einem Wohlfahrtsverband - treffen sich Personen an einem festgelegten Termin zwanglos und reden über Tod und Trauer sowie Gott und die Welt. Auch "Trauerreisen" sind heute möglich. Zielgruppe sind Trauernde, oftmals Witwen und Witwer jenseits der 60 oder 70, die gemeinsam mit ebenfalls alleinstehenden Personen versuchen, ihre Trauer zu überwinden.

Informationen zu den ersten Schritten nach einem Todesfall finden Sie hier

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(