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Erziehung 2015: Diese Strafe wirkt bei jedem Teenager

Mit Hausarrest oder Fernsehverbot brauchen viele Eltern ihren Kindern schon lange nicht mehr zu kommen. Was wirklich Schrecken verbreitet - hier ein ganz heißer Tipp.

Soll man seine Kinder überhaupt bestrafen? Generell raten Erzieher davon ab.

Soll man seine Kinder überhaupt bestrafen? Generell raten Erzieher davon ab.

Das Kinderzimmer sieht aus wie Sau, die Lehrerin hat schon wieder angemerkt, dass die Hausaufgaben nicht gemacht wurden und statt wie vereinbart um 21 Uhr nach Hause zu kommen, war es nach 22 Uhr? Früher hätte es für solche Verfehlungen Hausarrest oder Fernsehverbot gegeben. Doch diese Strafen haben schon lange nicht mehr den gewünschten Effekt. Stubenarrest – nicht wirklich schlimm, wenn man durch die verschiedenen Whatsapp-Chats mit den Freunden in Kontakt bleiben kann. Fernsehverbot – wer schaut denn noch TV? Die Lieblingsserien werden ohnehin übers Tablet und einen der vielen Streamingdienste geschaut.

Eine neue Zeit braucht neue Strafen: Schalten Sie den Router ab. Internet-Verzicht ist für die meisten Teenager nur schwer zu ertragen. Auch gern gemacht: ein regelmäßig wechselndes Wlan-Passwort, welches das Kind erst nach dem Erfüllen verschiedener Aufgaben erhält.

Oder Sie ändern heimlich die Handy-Pin des Kindes. Okay, das ist wirklich gemein. Denn auch wenn alle Strafen rund ums Handy und den PC sehr wirksam erscheinen – genauso wie früher der Stubenarrest kann das Offline-Sein zur Ausgrenzung des Kindes führen. Und das will man als Eltern ja auch nicht.

Generell raten Experten dazu, Strafen in der Erziehung zu vermeiden. Um Verhalten zu steuern, sind Belohnungen sinnvoller. Und wenn doch mal bestraft wird, dann sollte die Strafe direkt mit der Verfehlung zusammenhängen. Kommt der Nachwuchs also später nach Hause als vereinbart, empfiehlt es sich nicht, ihm die Internet-Verbindung zu kappen, sondern die vereinbarte Ausgehzeit zu verkürzen.

Eine Pfeffermühle als Erziehungshilfe

Wenn Sie sich aber endlich wieder ein Abendessen wünschen, bei dem niemand auf sein Handy schaut, empfiehlt sich diese Pfeffermühle. Sie kappt die Internetverbindung aller Geräte in der Umgebung für 30 Minuten. Das gilt auch für das Smartphone der Eltern … 

vim
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