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123 Tage im künstlichen Koma: Hirntote Brasilianerin bringt gesunde Zwillinge zur Welt

Nach einer Hirnblutung erklären Ärzte eine schwangere Brasilianerin nur wenig später für tot. Dem ungeborenen Nachwuchs geben die Mediziner keine Überlebenschance, um 123 Tage später eines Besseren belehrt zu werden.

Die Zwillinge Asaph (l.) und Anna

Die Zwillinge Asaph (l.) und Anna Vitoria

Für ihre Familie sind Asaph und Anna Vitoria wahre Wunder: Die Säuglinge erblickten vor fünf Monaten das Licht der Welt. Sie sollten das Familienglück von Frankielen da Silva Zampoli Padilha, ihrem Mann Muriel Padihla und der zweijährigen Tochter komplett machen. Doch es kam anders als erhofft, und die Zwillinge mussten schon im Bauch der Brasilianerin außerordentliche Stärke beweisen. 

Wie die "Daily Mail" berichtet, erlitt Frankielen da Silva Zampoli Padilha im vergangenen Oktober eine Hirnblutung. Zu diesem Zeitpunkt war sie in der neunten Woche schwanger. Nach drei Tagen im Krankenhaus erklärten die Ärzte die 21-Jährige für tot. Die Überlebenschancen für die Embryos schätzten sie auf lediglich drei Tage, erinnert sich der Ehemann. 

Krankenhauspersonal kümmerte sich rührend

Glücklicherweise lagen die Mediziner mit dieser Einschätzung jedoch komplett daneben: Asaph und Anna Vitoria kämpften. 123 Tage lang. Die lebenserhaltenden Maßnahmen für die Mutter wurden weitergeführt. Krankenschwestern sangen zu den ungeborenen Kindern und streichelten den Bauch der Schwangeren. Dr. Dalton Rivabem, der behandelnde Neurologe, bekam laut "Daily Mail" Tipps aus Portugal. Dort wuchs ein Fötus für 107 Tage unter ähnlichen Bedingungen heran.

Gemeinsam gelang es dem Personal des Nosso Senhora do Rocio Spital nach vier Monaten schließlich, die Zwillinge per Kaiserschnitt gesund auf die Welt zu bringen. Ein medizinisches Wunder, was in diesem Ausmaß bisher noch nicht gelungen ist. Bei der Geburt brachte Anna Vitoria 1,4 Kilogramm auf die Waage und war damit 100 Gramm schwerer als ihr Bruder. Beide mussten noch drei Monate im Brutkasten liegen, bevor der stolze Vater sie mit nach Hause nehmen durfte. 

Die lebenserhaltenden Maßnahmen bei der hirntoten Mutter wurden nach der Geburt eingestellt. Muriel Padilha steht nun vor der Herausforderung, seine drei Kinder allein aufzuziehen. Unterstützung soll er dabei von der Mutter seiner verstorbenen Ehefrau erhalten. Auch andere versuchen dem 24-Jährigen mit Sach- und Geldgeschenken unter die Arme zu greifen, berichtet die "Tiroler Tageszeitung". So ist es dem jungen Mann möglich, seinem Nachwuchs ein gemütliches Heim zu bieten. 

Die Zwillinge sind ein kleines Wunder

Seiner Frau ist der Landwirt für das Leben seiner "Wunderkinder" Asaph und Anna Vitoria unendlich dankbar. Der "Daily Mail" sagte er: "Frankielen war eine großzügige und liebende Person. Gott hat sie ausgesucht, damit dieses Wunder geschehen konnte." Die Brasilianer waren sechs Jahre lang ein Paar.

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fri

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.