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Gewusst, wie!: Mutter erwischt Sechsjährigen, der Alexa seine Hausaufgaben machen lässt

Ob er es aus Bequemlichkeit gemacht hat oder weil die Nutzung eines Sprachassistenten für ihn selbstverständlich ist, kann Erstklässler Jariel wahrscheinlich selbst nicht beantworten. Doch für seine effiziente Idee, seine Hausaufgaben zu erledigen, fand der Sechsjährige großen Beifall.

Fast jeder schummelt mal, wenn es um die Schule geht. Das Pfuschen bei Klassenarbeiten, Tests, Klausuren gehört ebenso zum Schulalltag wie die großen Pausen. Wer keinen Zugang zu einem bestimmten Bereich hat, sei es Mathe, Chemie oder Geschichte, der bereitet sich auf eine Prüfung eben mit einem Spickzettel vor. Lieber erwischt werden als gleich eine Sechs einzuplanen. ABER: Wohl niemand fühlt sich richtig wohl dabei. Schließlich handelt es sich um Betrug. Nun jedoch gibt es eine Ausnahme.

Der sechsjährige Jariel aus New Jersey musste seine Mathehausaufgaben machen. Doch statt das Ergebnis einer Subtraktionsaufgabe auszurechnen, wie der Erstklässler es hätte tun sollen (und dabei nicht die Finger benutzen!), fand Jariel einen anderen Weg. Als Digital Native den naheliegendsten: Er diktierte seine Aufgabe an Amazons Sprachassistenten Alexa. Völlig selbstverständlich brüllt er das Gerät an: "Alexa, 5 minus 3." Und Alexa verrät ihm das Ergebnis. Was Jariel nicht wusste, war, dass seine Mutter hinter ihm stand und ihn dabei gefilmt hat.

Fast zehn Millionen Aufrufe bei Twitter

Yerelyn ist 24 Jahre alt und aktive Twitter-Userin. Das Video der pfiffigen Idee ihres Sohnes landete deshalb auf dem Kanal – und ging durch die Decke! 8,46 Millionen Menschen haben sich das Filmchen bislang angeschaut, das Yerelyn am Abend des 20. Dezember amerikanischer Ostküstenzeit online gestellt hat. Knapp eine halbe Million Likes und tausende Kommentare kamen zusammen, belustigte und bewundernde. Nicht selten kommt es zu einem Vergleich mit Albert Einstein ...

Ob sich der smarte Sechsjährige bewusst war, dass er "schummelt", oder ob es für ihn einfach selbstverständlich war, Alexa zu fragen, wenn er eine Antwort nicht weiß, bleibt offen. Seine Mutter war jedenfalls begeistert von seiner Cleverness und hat sich lediglich gefragt, ob sie ihn jetzt oder vielleicht erst später für seine Idee feiern soll. Zu Weihnachten nennt sie ihn schon stolz eine "junge Legende". Einstein hätte bei Jariel wahrscheinlich an seine eigene Aussage gedacht: "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

Quellen: Twitter / "Unilad"

Alternative Lösung: Cleveres Mädchen zeigt, wie einfach Mathe wirklich sein kann

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.