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Viraler Hit: Polizei warnt auf Facebook vor Kinderfoto-Postings - die Reaktionen sind überwältigend

Da hat die Polizei Hagen wohl einen Nerv getroffen: In einem Post warnte sie davor, Kinderfotos auf Facebook hochzuladen. Schließlich hätten die Kinder auch eine Privatsphäre.

Ein Screenshot zeigt die Facebook-Seite der Polizei Hagen, die mit einem Post einen viralen Hit landen konnte

Warnt davor, Kinderfotos bei Facebook zu posten: Die Polizei Hagen mit ihrem Facebook-Auftritt

Damit hat die Polizei Hagen wohl nicht gerechnet – aber vielleicht darauf gehofft. Denn mit einer auf Facebook geposteten Warnung landete sie einen viralen Hit. "Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten! - Auch Ihre Kinder haben eine Privatsphäre!“, beginnt der Appell der Polizei, der in etwas mehr als 24 Stunden mehr als 8 Millionen Facebook-User erreicht hat.

"Ein Schnappschuss am Strand oder nackt badend im Planschbecken: Viele von Ihnen veröffentlichen Bilder von ihren Kleinsten bei Facebook und Co. Und das nicht selten für jedermann sichtbar, also völlig ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bei den Privatsphäre-Einstellungen", schreibt die Polizei Hagen weiter und warnt die Eltern zum Einen, dass das Netz nichts vergisst und zum Anderen, dass den Kinder die Fotos ja später peinlich sein könnten. Die größere Gefahr sehen die Ordnungshüter aber noch ganz woanders: "Pädophil veranlagte Menschen bedienen sich solchen Fotos und nutzen sie für ihre Zwecke bzw. veröffentlichen sie an anderer Stelle."

"Sollte selbstverständlich sein"

In den Kommentaren erntet die Polizei reichlich Zustimmung. "Endlich sagt es mal jemand! Eltern sollten keine Bilder von ihren Kindern ins Internet stellen und sie dort präsentieren", schreibt Facebook-Userin "Kim Aileen". Auch "David Albrecht" sieht das Posting positiv: "Ja, zum Glück sind meine Kinderfotos bei Mutti im Schrank. Wäre endlos peinlich wissen zu müssen, dass mein halbes Leben schon auf Facebook steht, bevor ich überhaupt ausgeprägt kognitiv denken könnte." Userin "Klara Ahlborn" meint: "Es macht mich traurig,dass die Polizei auf sowas hinweisen muss...sollte selbstverständlich sein."

Doch wie es auf Facebook so ist: Es gibt keinen Eintrag, dem nicht widersprochen wird. "Am besten ziehe ich meinem Kind noch eine Tüte über den Kopf, wenn ich raus gehe... Und am besten gehen wir im Schneeanzug ins Schwimmbad... Pädophile sind überall, nicht nur im Internet. Ich poste Fotos von MEINEM Kind soviel ich möchte.... Mein Kind ist auf jedem Foto angezogen und die Einstellung zu 90% auf Freunde. Man kann auch übertreiben“, schreibt "Leyla Kullmann". Andere User stellen die Frage, was das Thema die Polizei anginge.

Mehr als 75.000 Likes

Die Zustimmung überwiegt jedoch: Mehr als 125.000 Mal wurde der Text geteilt und mehr als 75.000 Likes hat das Posting eingesammelt. Damit dürfte die Polizei Hagen ihr Ziel mehr als erreicht haben.

Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten! - Auch Ihre Kinder haben...

Posted by Polizei NRW Hagen on Tuesday, October 13, 2015
tkr
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.