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muenster: Informieren geht über Studieren

Hochschulkontaktmessen - Studenten verzweifelt gesucht

Hochschulkontaktmessen - Studenten verzweifelt gesucht

Ein Hotelzimmer, ein von vier blonden Schönheiten umringter junger Mann. »Liebe Eltern, das Examen frisst mich auf. Letzte Nacht habe ich wieder kein Auge zugetan.« Seit einiger Zeit hat diese Printwerbung eines Tabakkonzerns einen festen Platz über meinem Schreibtisch. Jeder Hamster im Laufrad scheint ein nützlicheres Mitglied der Gesellschaft zu sein als ein Student. Studieren, die Alibitätigkeit schlechthin; die Perspektive: Taxifahren, Sozialamt ... oder?

Marcel, 27 und Student der Wirtschaftsinformatik grinst mindestens so wie der Mann aus der Werbung, wenn auch aus anderem Grund. Ob Deutsche Bank, Lycos oder Mannesmann - an diesem Dezembertag bemühen sich über 70 Unternehmen aus ganz Deutschland in Münster um Studierende wie ihn. Mit regelmäßig im ganzen Bundesgebiet stattfindenden Hochschulkontaktmessen - den »CampusChances« - bietet der Veranstalter CampusConcept den Unternehmen eine Präsentationsplattform und Studierenden auf Praktikums- oder Jobsuche einen Einblick in die Möglichkeiten der Wirtschaft. Insbesondere Wirtschafts-, Ingenieurs-, Rechts- und Naturwissenschaftlern sowie Informatikern stellt sich der Arbeitsmarkt momentan fast schon als Schlaraffenland dar. Nach einigen Einzelgesprächen mit Firmenvertretern wirkt Marcel sehr zufrieden: »Bei vielen Unternehmen habe ich gute Chancen.«

Stefan Halbeisen, Geschäftsführer des vor zwei Jahren in Münster von Studierenden gegründeten Unternehmens CampusConcept, betont jedoch, dass die Messe prinzipiell allen Fakultäten und Semestern offenstehe. »Quereinsteiger aus anderen als den bevorzugten Fachbereichen werden immer gesucht, wenn auch nicht immer explizit. Da kommt es auf die Fähigkeiten an, die man sich während und neben des Studiums angeeignet hat.« Als unverzichtbar gelten die mittels Praktika oder Werkstudententätigkeiten möglichst früh geknüpften ersten Kontakte mit der Arbeitswelt.

Jung, dynamisch, studiert ... verzweifelt gesucht. Ein Universitätsstudium scheint zur Zeit gefragter denn je, und so steht die Wirtschaft angesichts fehlender Fachkräfte mittlerweile in der Pflicht, sich als potenzieller Arbeitgeber anzubieten. Ekkehard Härtel ist stellvertretender Personalleiter bei Miele und sieht den Vorteil solcher Veranstaltungen auch darin, als Unternehmen im Gespräch zu bleiben. »Nicht jedem ist beispielsweise bewusst, dass ein Unternehmen, welches Hausgeräte herstellt, so viel mit Hochtechnologie zu tun hat. Deshalb ist es wichtig, den Weg zu den Hochschulen zu suchen.«

Und gesucht wird jeder, der auch nur im Entferntesten interessiert sein könnte. Eben noch ließ ich meinen Blick eher zufällig als beabsichtigt über das Angebot eines Personaldienstleisters schweifen, schon werde ich angesprochen. Die Dame erkundigt sich nach meinem Studienfach, und die erwartete Enttäuschung angesichts meines Outings als Psychologiestudentin bleibt aus. Ich ernte ein Lächeln und eine überraschend positive Auskunft über Praktikumsmöglichkeiten. So einfach geht das also. (dg)

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(