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Elliott Erwitt: "Regarding Women": Eine Hommage an die weibliche Natur

Schön, stark, schlau: Der Fotograf Elliott Erwitt versammelt in seinem Bildband "Regarding Women" Aufnahmen von Frauen aus einem halben Jahrhundert. Ganz ohne Voyeurismus, dafür mit Augenzwinkern.

Bakersfield, Kalifornien, 1983: Diese älteren Damen sind wahrlich keine Kostverächter und scheinen den Anblick des nackten Mannes zu genießen.  Die Fotos sind dem Bildband "Regarding Women" von Elliott Erwitt entnommen, der im Verlag teNeues erscheint.

Bakersfield, Kalifornien, 1983: Diese älteren Damen sind wahrlich keine Kostverächter und scheinen den Anblick des nackten Mannes zu genießen.

Die Fotos sind dem Bildband "Regarding Women" von Elliott Erwitt entnommen, das im Verlag teNeues erscheint.

Elliott Erwitt gehört zu den anerkanntesten Fotografen der Welt. Der 1928 in Paris geborene Künstler stammt aus einer jüdisch-russischen Familie und emigrierte 1939 in die USA. Dort studierte er am Los Angeles City College. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zog er nach New York, um Film zu studieren. In diesem Jahr begegnete er den berühmten Fotografen Edward Steichen und Robert Capa, die sein Interesse für Fotografie weckten. 1953 begann Erwitt für die legendäre Fotoagentur Magnum zu arbeiten. Ein Jahr später war er schon Vollmitglied. 1966 wurde Erwitt für drei Jahre zum Präsidenten von Magnum ernannt. Eines der prägenden Merkmale seiner Kunst ist der Humor: Seine Bilder kommen zumeist augenzwinkernd herüber, wie bei dem obigen Foto zu sehen.

Ein grandioser Betrachter

Im Bildband "Regarding Women" betrachtet er Frauen aus allen Perspektiven: Erwitt zeigt ältere Damen, die einen nackten Mann betrachten. Er zeigt Bräute, trauernde Witwen, Badenixen und Frauen, die aufs Dach steigen. Natürlich sind auch knapp bekleidete Mädchen zu sehen. Es sind ganz normale Frauen dabei, aber auch Berühmtheiten wie Marylin Monroe oder Jackie Kennedy. Gemein ist den Bildern nur: Immer machen Frauen etwas, sind nicht lediglich Objekt oder Model, das für den Fotografen oder andere Menschen posiert und gefallen muss. Aus den Bildern ist ersichtlich: Erwitt ist ein grandioser Beobachter.

Auch wenn sich der Betrachter mitunter bei seinen Bildern viele Gedanken macht, der Fotograf selbst sieht das pragmatisch. Er sagte einmal über seine Arbeit: "Es ist nicht viel dabei, ich bin kein Künstler. Ich sehe einfach Dinge und fotografiere sie, in verschiedenen Ländern." 

Die oben gezeigten Fotos sind dem Bildband "Regarding Women" von Elliott Erwitt entnommen. Er ist im Verlag teNeues erschienen und kostet 79,90 Euro.

che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.