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Backen: Spekulatius-Crème-brûlée mit warmer Armagnacsahne

Den Zucker mit der Gasflamme einer Lötlampe goldbraun karamellisieren. Wer keine Lötlampe hat, kann den Zucker auch unter dem sehr heißen Backofengrill oder mit einem Brenneisen, wie es für Crema catalana verwendet wird, zum Schmelzen bringen.

Für 4 Portionen

7 Eigelb; 550 ml Schlagsahne;

50 g weißer Zucker; 1 EL Spekulatius-

oder Lebkuchengewürz; 4 EL brauner

Zucker; 1/2 TL geriebene Orangenschale;

125 ml frisch gepresster Orangensaft;

5 EL Armagnac (ersatzweise Cognac)

Zubereitung

Eine ofenfeste Form oder ein tiefes Backblech mit Küchenpapier oder einem Küchentuch auslegen, etwa 1–2 cm hoch kochendes Wasser einfüllen und auf die unterste Leiste in den Backofen schieben. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen.

Eigelb, 450 ml Sahne, weißen Zucker und Spekulatiusgewürz mit dem Schneebesen verrühren. Die Masse durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen. Mit einem Schaumlöffel sorgfältig abschäumen.

Die Masse in 4 weite, feuerfeste Formen von ca. 1/4 l Inhalt gießen. Formen mit Alufolie abdecken, ins Wasserbad im Ofen stellen und 1 Stunde erhitzen. Die gestockte Crème aus dem Herd nehmen und über Nacht kalt stellen.

Vor dem Servieren 3 EL braunen Zucker gleichmäßig über die kalte Crème streuen. Den Zucker mit der Gasflamme einer

Lötlampe goldbraun karamellisieren. Wer keine Lötlampe hat, kann den Zucker auch unter dem sehr heißen Backofengrill oder mit einem Brenneisen, wie es für Crema catalana verwendet wird, zum Schmelzen bringen.

Für die Armagnacsahne 100 ml Sahne nicht zu steif schlagen. Kurz vor dem Anrichten Orangenabrieb, Orangensaft, Armagnac und 1 EL braunen Zucker in einem hohen Topf 2–3 Minuten bei milder Hitze kochen, vom Herd nehmen, die geschlagene Sahne dazugeben und mit dem Schneidstab untermixen. Noch einmal kurz aufkochen und in 4 Gläser füllen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich der Schaum gleichmäßig auf die Gläser verteilt. Die Armagnacsahne mit der Crème brûlée servieren.

Zubereitungszeit:

25 Minuten – plus Garzeit und Kühlzeit

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.