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gefluegel: Entenbrust mit Aprikosen

Zum Braten und Schmoren empfiehlt sich eine feste Aprikosensorte, z. B. die »Bebekou« aus Griechenland, die sich auch zum Einkochen gut eignet

FÜR VIER PERSONEN

4 frische Aprikosen (siehe Tipps); 3 EL Weinbrand; 4 EL Orangensaft; 2 ausgelöste Entenbrüste (a ca. 350 g); Salz; weißer Pfeffer aus der Mühle; 1-2 EL Öl; 300-400 ml Geflügelfond (Glas); 1/2 TL abgeriebene Orangenschale

Zubereitung

1. Die Aprikosen in kochendem Wasser blanchieren, abschrecken, häuten, halbieren und entsteinen. Aprikosenhälften mit Weinbrand und Saft in einer Schüssel mischen und etwa 30 Minuten ziehen lassen.

2. Die Entenbrüste auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne im Öl bei starker Hitze zuerst auf der Hautseite, dann auf der Fleischseite je 2 Minuten anbraten. Zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten garen. Dabei einmal wenden und immer wieder mit dem Bratfond in der Pfanne beschöpfen.

3. Entenbrüste mit der Hautseite nach oben auf eine ofenfeste Platte legen, unter den vorgeheizten Backofengrill schieben und 5-7 Minuten grillen, bis die Haut knusprig braun und das Fett weitgehend ausgebraten ist.

4. Inzwischen die Aprikosen mit der Weinbrandmischung in die Enten-Pfanne geben und bei schwacher Hitze etwa 3 Minuten dünsten. Früchte herausnehmen und in Folie gewickelt warm halten.

5. Den Fond nach und nach in die Pfanne gießen und bei starker Hitze unter Rühren dickflüssig einkochen. Die Sauce mit Orangenschale würzen.

6. Die Entenbrüste schräg in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, mit den Aprikosen auf heißen Tellern anrichten und mit der Sauce umgießen.

Beilage: Reis oder schlichtes Kartoffelgratin - ganz ohne Käse und Knoblauch.

Tipps

: Zum Braten und Schmoren empfiehlt sich eine feste Aprikosensorte, z. B. die »Bebekou« aus Griechenland, die sich auch zum Einkochen gut eignet.

Das Gericht lässt sich mit weniger Kalorien zubereiten, indem das Bratfett oder ein Teil davon aus der Pfanne gegossen wird, bevor die Aprikosen gebraten werden. Das Fett jedoch nicht wegwerfen; es schmeckt gut auf Brot und eignet sich zum Schmoren von Gemüse.

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