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Gutes aus dem Küchengarten: Gemüse im Suppentopf

Heute gibt es einmal zwei Suppenrezepte aus dem Küchengarten. Trotz der Hitze ist eine Gemüsesuppe eine willkommene Abwechslung im Sommer. Besonders dann, wenn das Gemüse dazu frisch aus dem eigenen Küchengarten kommt. Die Minestrone ist ein Rezept, das ich mir von meinen unzähligen Friaul-Aufenthalten mitgenommen habe. Die Kärntner Gemüsesuppe ein Rezept aus der Kindheit.

Italienische Minestrone

Gehackter Zwiebel und eine Knoblauchzehe in Olivenöl andünsten. Mit eineinhalb Liter Wasser aufgießen, das Gemüse zugeben und zwei Stunden simmern lassen (Simmern = zwischen Ziehen und Köcheln). Bei Bedarf Wasser nachgießen.

Zum Gemüse, dass man verwendet, zählt: Je eine gute Handvoll Fisolen und Borlottibohnen, 1 bis 2 Tomaten, 3 gewürfelte Karotten, 1 kleine gewürfelte Kartoffel, 1 in Scheiben geschnittene Zucchini (gelb oder grün), wenn vorhanden eine kleine gewürfelte Melanzani, und Kräuter und Blattgemüse (geschnitten) quer durch den Garten (eine große Schüssel voll). Dazu zählen: Mangold, Spinat, Baumspinat, Melde, einen großen Bund Basilikum, ein paar Blätter Kraut (Weißkohl) und Kohl (Wirsing), einen Bund Petersilie. Einen Kaffeelöffel Tomatenmark hinzufügen.

Am Ende der Kochzeit mit (Kräuter)Salz würzen und eine gute Handvoll kleine Makkaroninudeln zugeben. Diese ein paar Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Mit geriebenem Parmesan garniert servieren.

Gemüsesuppe Kärntner Art

3 Zehen geschnittenen Knoblauch in Olivenöl andünsten, mit einem guten Liter Wasser aufgießen. Gemüse zugeben (gewürfelte Karotten, Kohlrabi, Karfiol, Kartoffel, Sellerie, ausgelöste Erbsen), eine gewürfelte Tomate hinzugeben, Fisolen und Brokkoli wenn vorhanden ebenfalls zugeben. Eine halbe Stunde das Gemüse köcheln lassen. Erst am Ende Würzen (das spart Salz und verstärkt den Geschmack des Gemüses). Gewürzt mit Kräutersalz, etwas Pfeffer. Eine Handvoll gehackten Liebstöckel hinzugeben und ein paar Minuten ziehen lassen. Servieren.

Wird diese Gemüsesuppe ohne Knoblauch gemacht, ist das die Wiener Variante davon.

Guten Appetit!

  • Angelika Wohofsky
    Angelika Wohofsky