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Neues Restaurant in London eröffnet: Ikea will die Londoner wieder in ihre Küchen locken – und serviert jetzt Austern

Bei Ikea kann man nur Möbel kaufen und Köttbullar essen? Von wegen! In London eröffnete vor einigen Tagen ein neues Gastro-Konzept. Der Möbelgigant will die Londoner wieder zum Selberkochen inspirieren – idealerweise natürlich in einer Ikea-Küche.

Ikea serviert Garnelen, Muscheln und Austern

Garnelen, Muscheln und frische Austern: In Ikeas "The Dining Club" in London kommen nur die feinsten Zutaten auf den Tisch.

Von wegen Ikea kann nur Billy-Regale mit fehlerhaften Anleitungen verkaufen oder Köttbullar aus zweifelhafter Herkunft servieren. Noch bis zum 25. September gibt es in Ikeas temporären "The Dining Club" in London unter anderem Ceviche, Austern und Käsekuchen mit Beeren zu essen.

Der schwedische Möbelgigant hat damit ein modernes Konzept auf die Beine gestellt. Der "Dining Club" selbst ist halb Laden, halb Restaurant und sogar noch mehr: Wer keine Lust hat sich bedienen zu lassen, kann sich sein Essen selber kochen. Die Küche und der Tisch ist für bis zu 19 Personen buchbar, die Lust haben einen Brunch, Lunch oder sogar eine Dinner-Party zu schmeißen. Platz gibt es insgesamt wenig. Wer Glück hat, einen Tisch im Restaurant zu ergattern, wird von einem Küchenchef durch den Abend geführt. Ikea setzt auf ein ausgewogenes Foodie-Erlebnis und springt damit auf den Zug der Foodie-Bewegung. In Ikeas Pop-up-Restaurant, also ein temporäres Etablissement, soll es außerdem Workshops und Gespräche über Kochen und gute Lebensmittel geben.

Wie die Londoner an den Herd gelockt werden

Wer jetzt denkt, dass Restaurant würde wie eine Küchenzeile im Möbelhaus aussehen, irrt. Es sieht eher so aus wie das coole, neue Szene-Bistro um die Ecke, die es immer häufiger gibt. Ikea legt wert auf Design und ein stimmiges Konzept. Wahrscheinlich auch um eine neue Zielgruppe zu gewinnen. Die Menschen zu begeistern, die sich wieder mehr mit Lebensmitteln und ihrer Ernährung auseinandersetzen – und sie natürlich zurück zum Herd zu locken.

Die ersten Besucher sind bereits begeistert vom Konzept, wie der britische "Standard" berichtet. So lange es Menschen dazu animiert gemeinsam zu kochen, könne es ja nur etwas Gutes sein. 


dsw