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Küchengerät "Instant Pot": Darum ist das Internet verrückt nach diesem Schnellkochtopf

Ein smarter Kochtopf macht gerade das Internet verrückt. Für gerade mal ab 90 Euro kann man bereits einen Instant Pot ergattern. Doch was ist dran an dem vermeintlichen Zaubertopf?

Der Schnellkochtopf, der die Haushalte erobert

Der Schnellkochtopf, der die Haushalte erobert

Wiegen, mixen, vermischen, zerkleinern, mahlen, kneten, schlagen, rühren, emulgieren, dampfgaren, kochen, erhitzen. Das kann der Alleskönner Thermomix, der zu den bekanntesten Küchengeräten überhaupt zählt. Das Küchenobjekt der Begierde ist aber keinesfalls ein Schnäppchen. Um die 1100 Euro muss man dafür schon hinblättern. Kein Wunder also, dass es immer wieder Rangeleien bei Aldi und Lidl gibt, sobald ein Thermomix-Klon angeboten wird.

Vielleicht ist der "Instant Pot" die Rettung: Zwischen 90 und 170 Euro zahlt man für diesen smarten Kochtopf. Gut, er kann zwar nicht alles, was der Thermomix kann. Aber mit Funktionen wie kochen, dampfgaren, schnellkochen, warmhalten und sogar mit dem Zubereiten von Joghurt kommt er den Hauptfunktionen des teuren Alleskönners gefährlich nah. Hinzu kommt, dass man den eigenständigen Kochtopf sogar mit Bluetooth und einer App per Smartphone bedienen kann. Rezepte gibt es im Internet Zuhauf, beispielsweise für Pulled Pork, Macaroni and Cheese oder hartgekochte Eier.

Alternative für den Thermomix

Auch den Thermomix-Klon von Aldi der Hausmarke "Medion" gibt es bereits für 199 Euro. Eine Internet- oder Bluetooth-Verbindung hat dieser aber nicht, und etwas teurer als der "Instant Pot" ist er auch. Dennoch ist das Discounter-Gerät eine gute Thermomix-Alternative.

In den sozialen Netzwerken ist man sich aber einig: Der "Instant Pot" ist angesagt. In einer Facebook-Gruppe tauschen sich bereits über 450.000 User über das Küchengerät aus. Es scheint, dass der "Instant Pot" aktuell die Haushalte erobert. Auch bei Twitter häufen sich Bilder und Videos von gekochtem Essen, das mithilfe des "Instant Pot"zubereitet wurde. 


Gerät mit Grenzen 

Laut der "New York Times" wurden bis 2015 bereits über drei Millionen "Instant Pots" in den USA und Kanada verkauft. Aber was begeistert die Menschen so sehr an diesem Küchengerät, dass es millionenfach über die Ladentheke geht? Es ist zum einen die Zeitersparnis. Um eine Schweineschulter zart und saftig zu garen, braucht man mit herkömmlichen Küchengeräten um die sieben Stunden. Der "Instant Pot" schafft das gleiche Ergebnis in nur 90 Minuten.

Kein Wunder also, dass Foodies begeistert sind: Lammkeulen sind in 40 Minuten zart und in nur 30 Minuten fällt das Fleisch von den Rippchen. Natürlich hat aber auch dieses Küchengerät seine Grenzen. Ein Gericht, das auf dem Herd beispielsweise nur 20 Minuten dauert, für das sollte man den "Instant Pot" nicht unbedingt einsetzen, das Ergebnis kommt aufs Gleiche raus.

Ein weiterer Wermutstropfen: Wer sein Gericht gern zwischendurch probieren möchte, kann das beim "Instant Pot" leider nicht. Wer das akzeptieren kann, Platz für ein Gerät in der Küche und nichts dagegen hat, weniger intuitiv zu kochen, für den ist der "Instant Pot" das richtige Küchengerät. Und für den Preis kann man eigentlich nichts falsch machen.

Ist der Thermomix wirklich der bessere Koch?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.