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Irre Ebay-Aktion: Warum für ein Foto einer McDonald's-Sauce über 75.000 Dollar geboten werden

Bei Ebay wird ein Foto einer McDonald's-Sauce für 75.000 Dollar angeboten. Den Hype danach hat eine US-Serie ausgelöst. Verbirgt sich dahinter eine ausgeklügelte Werbeaktion von McDonald's?

Diese McDonald's Sauce kostet über 75.000 Dollar

Kein Schnäppchen dieses Foto einer McDonald's Sauce

Als der Disney-Film "Mulan" im Jahr 1998 das erste Mal auf Kinoleinwand gezeigt wurde, gab es bei McDonald's im Rahmen einer Werbeaktion für kurze Zeit die Szechuan-McNugget-Sauce mit Pflaumengeschmack. Keine ungewöhnliche Werbe-Maßnahme für den Fastfoodriesen. Die Sauce ist bereits lange in Vergessenheit geraten - bis zum Wochenende.

Beim US-TV-Sender Adult Swim lief eine neue Episode der Zeichentrickserie "Rick and Morty". Die Folge endet mit einer Bitte des Wissenschaftlers Rick, der sich die Szechuan-McNugget-Sauce zurückwünscht: "Es geht mir darum, die McNugget-Sauce zu finden. Ich will diese 'Mulan'-Sauce. Das ist meine Serie. Und auch wenn es neun Staffeln dauert - ich will die Szechuan-Sauce!" Handelt es sich dabei um eine inszenierte Werbeaktion?

Nach der Ausstrahlung schrie das Netz förmlich nach der Sauce, die sozialen Netzwerke wollten die Szechuan-Sauce unbedingt zurück. Es wurde sogar eine Online-Petition "Bring back McDonald's chicken nugget szechuan sauce" ins Leben gerufen, die bislang über 25.000 Menschen unterzeichnet haben. McDonald's reagierte bereits, das Unternehmen sei bereit, Gespräche für eine Wiedereinführung zu führen. Wann es die Sauce wieder geben soll, ist bislang unklar. Im November 2018 wurde aber bereits ein Remake von "Mulan" mit echten Darstellern angekündigt. Das wäre eine gute Gelegenheit.

Skurriles Ebay-Angebot

Viel skurriler geht es seitdem bei Ebay zu. Ein Verkäufer namens "definietlynotdanharmon" - Dan Harmon ist einer der Schöpfer von "Rick and Morty" - bietet die Szechuan-Sauce von McDonald's an, aber nicht die Sauce an sich, sondern nur ein Foto von der Original-Sauce. Das aktuelle Gebot liegt bei 76.400 Dollar, umgerechnet also 71.500 Euro. Eine unglaubliche Summe.

Dahinter verstecken sich vermutlich auch viele nicht ernst gemeinte Gebote. Unter der Beschreibung gibt es noch ein loses Versprechen: "Es könnten Ihnen andere Dinge passieren, oder auch nicht, weil sie diese Auktion gewonnen haben." Was sich hinter diesem kryptischem Satz verbirgt, wissen die Bieter wohl erst in fünf Tagen. Dann endet die Aktion. Das Geld fließt übrigens komplett an die Non-Profit-Organisation "Habitat for Humanity". Immerhin hat die skurrile Aktion einen guten Zweck.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.