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stern-Rezept: Curry Hallo, Currywood

Currys werden aus einer Vielzahl Gewürze individuell gemischt. Fast immer drin: Koriander, Gelbwurz und Kreuzkümmel
Currys werden aus einer Vielzahl Gewürze individuell gemischt. Fast immer drin: Koriander, Gelbwurz und Kreuzkümmel
© colourbox.de
Curry ist kein Gewürz. Curry ist ein Gericht - und ganz großes Kino. Gewissermaßen Bollywood auf dem Teller. Hat man es einmal entdeckt, kann man nie mehr zu Fließbandware zurück.
Von Bert Gamerschlag

Inder kennen Currypulver nicht, so wie sie in unseren Supermärkten zu finden sind. Eine Art Puder, das nie identisch ist und doch meist gleich - nämlich mild. Die Inder aber würzen nicht mit Curry, sondern mit einzelnen Gewürzen wie oben auf dem Bild, aus denen sie immer neue Geschmäcker in die Currys komponieren. Wer sich einmal an ein echtes Curry gewagt hat, wird nie wieder Currypulver aus dem Supermarkt kaufen und bald so viele Gewürze in seiner Küche haben, wie die Orgel Pfeifen.

Curry

Zutaten

  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 3 Kardamom-Kapseln
  • 1 TL Fenchelsaat und 1 gewürfelte Zwiebel in 100 ml Pflanzenöl dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind und die Gewürze duften, ca. 5 Minuten
  • 3 EL Garam Masala (im Asia-Laden)
  • 2 TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • ½–1 TL Cayenne und ½ TL gemahlenen Kreuzkümmel dazugeben und 2 Min. mitbraten zwei mittelgroße Tomaten würfeln und ebenfalls unterrühren
  • 1 kg Rindfleisch (aus der Schulter, in Würfeln)
  • 2 EL Ingwerwurzel (frisch, gerieben)
  • 4 Knoblauchzehen (gepellt, gehackt)
  • ca. 10 Curry-Blätter (im Asia-Laden, wenn erhältlich) dazugeben und das Fleisch unter Wenden anbraten

Zubereitung

Die Herdplatte auf schwache Hitze stellen und das Fleisch in den Gewürzen ca. eine Stunde sanft schmoren lassen. Immer mal umrühren. Am Schluss salzen. Ab und zu immer nur gerade so viel Wasser zu gießen, dass das Fleisch nicht im Trockenen liegt. Das Gericht soll aber nicht suppig sein. Es lohnt, das Curry am Vortag zuzubereiten, so können sich die Gewürze noch mehr entfalten. Erkaltet wird das Rindfleisch zunächst hart, wieder erwärmt saugt es sich aber mit der Schmorflüssigkeit voll und wird zarter als am Vortag.

Zum Curry Reis reichen, dazu auch Ananasstückchen, Bananenstückchen (in etwas Zitronensaft), gesalzene Erdnüsse sowie Kokosraspel.


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