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stern-Rezept: Die Mutter aller Zitronencremes

Zitronencreme aus Ei, Zitrone, Zucker und nur etwas Butter ist die Urform des Zitronenpuddings. Das Kochbuch einer längst verblichenen, einst weit gereisten Dame verrät, wie gut Zitrusspeisen schmecken können.

Von Bert Gamerschlag

Eine Schale mit Zitronencreme-Desserts

Zitronencreme - die Urform des Zitronenpuddings aus Ei, Zitrone, Zucker und etwas Butter

Im Kochbuch "Whistler's Mother's Cook Book" steht die Mutter aller Zitronencremes. Ganz schlicht ist sie, umwerfend lecker ohne jede Künstlichkeit.


Zitronencreme - Urform des Zitronenpuddings

Zutaten für 12 Portionen:

  • 15 Eier
  • 1 Paket Zucker
  • 3 Biozitronen
  • 1 Päckchen Butter

Außerdem: eine größere ofenfeste Form von einem Liter Inhalt oder viele kleine

Zubereitung:

Von 2 Zitronen die Schale abziehen, also die Früchte heiß waschen, trocken rubbeln, das gelbe dünne Äußere der Schale mit einer Küchenreibe lösen und beiseitelegen. Alle Zitronen pressen, den Saft beiseitestellen.

11 Eier trennen, wir brauchen nur die Eigelbe, die Eiweiße nicht. Eigelbe mit 4 ganzen Eiern schaumig schlagen, dann 200 g Zucker, Zitronensaft und -abrieb einarbeiten.

50 g Butter zerlassen, etwas abkühlen und unter die Eimasse schlagen. 

Eine ofenfeste Form von einem Liter Inhalt ausbuttern, Eimasse hineingießen und im Backofen bei 170 Grad 45 Minuten backen.

Wer kleine Förmchen verwendet, stelle sie in ein Wasserbad und backe nur 35-40 Minuten. Die Creme schmeckt auch kalt, ist süßsauer und gelb mit goldener Oberfläche.

"Marlborough"-Pudding mit Teigboden

Zutaten und Zubereitung:

Aus 300 g Mehl und 150 g Butter, etwas Salz und 3 EL Wasser einen Mürbeteig kneten, in Folie wickeln und kalt legen.

5 mittelgroße Boskopäpfel schälen, entkernen, grob würfeln, mit 2 EL Wasser weich kochen, fluffig rühren und vom Herd nehmen.

Saft und Abrieb von 1 Biozitronen, 200 g Zucker, 5 verklepperte Eier und 150 ml Kontidortsahne unter das Püree rühren.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine ein Liter fassende Pie- oder Quicheform damit auskleiden. Die Apfelmasse hineingießen und in der Ofenmitte bei 180 Grad 1 Stunde backen.

Ergibt einen Nachtisch cremiger Textur mit frischem Zitrusgeschmack.


Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.