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Stiftung Warentest: Warum Sie die Finger von Gemüsechips aus der Tüte lassen sollten

Gemüsechips gelten als die gesunde Alternative zu herkömmlichen Kartoffelchips. Alles Humbug, wie die Stiftung Warentest entlarvt: Viele Produkte sind Kalorienbomben, manche enthalten kritische Stoffe.

Gesunde Knabberalternativen: Schluss mit Chips: Mit diesen leckeren Snacks wird Ihr Fernsehabend zum Genuss

Grünkohl, Süßkartoffel, Rote Bete oder Möhre – all diese Gemüsesorten kann man als Gemüsechips im Supermarkt kaufen. Sie gelten als die gesunde Alternative zu herkömmlichen Kartoffelchips. Aber stimmt das wirklich?

Laut der "Stiftung Warentest" ist gesund anders. Im Test wurden 15 gesalzene Gemüsechips-Mischungen untersucht, jedoch haben die Prüfer nur drei gute gefunden: die Chips von Seeberger, Funny Frisch und Trafo. Sie kosten 3,20 bis 4,15 Euro pro 100 Gramm. Das teuerste Produkt für 4,15 Euro schneidet am besten ab. Was aber stimmt mit den anderen Produkten nicht?

Viele Produkte riechen und schmecken fettig, sind brandig im Geschmack und pappig in der Konsistenz. Vier Produkte schneiden sogar mangelhaft ab. Grund dafür sind kritische Stoffe wie Acrylamid. Die haben die Tester in den Chips von Netto Marken-Discount, in den Svenska-Bio-LantChips und den Tegut-Gemüse-Kesselschips gefunden. Stark mit Nitrat belastet ist zudem das Produkt von Tyrrells. Acrylamid wirkt krebserregend und erbgutschädigend, zumindest in Tierversuchen.

Gemüsechips sind nicht gesünder als Kartoffelchips

Gesünder als Kartoffelchips sind die Chips aus Gemüse nicht, sagt die Stiftung Warentest. Ihr Energiegehalt ist mit durchschnittlich 523 Kilokalorien pro 100 Gramm in etwa so hoch wie der von Kartoffelchips. Außerdem enthalten sie viel Fett, Salz und Zucker. Im Schnitt steckt in einer 60-Gramm-Portion rund 15 Gramm Zucker. Zugesetzt ist davon nichts. Die Gemüsesorten sind von Natur aus deutlich zuckerreicher als Kartoffeln. 

Eine weitere Besonderheit dieses Tests: Die Stiftung Warentest verleiht für den Testsieger Seeberger die sensorische Note "Sehr gut". Die Bestnote ist selten, aber möglich. Die Gemüsechips überzeugen durch einen kräftigen, aromatischen Geschmack und Geruch. Zudem sind sie wenig fettig, aber dennoch knusprig.

Auch eine britische Ernährungswissenschaftlerin warnte jüngst vor ungesunden Gemüsechips aus dem Supermarkt. Sie behauptete, dass Gemüsechips sogar schlechter für unsere Gesundheit sein könnten als Kartoffelchips. Lesen Sie ihre Begründung hier.

Wer aber partout nicht auf den Gemüsechip-Konsum verzichten möchte, kann diese einfach selber machen. Dann ist zumindest gewährleistet, dass die Chips nicht zu viel Fett und Salz enthalten. Hier geht's zur Anleitung.

Lesen Sie den ganzen Test zu Gemüsechips auf www.test.de!

Denise macht selbstgemachte Gemüsechips



 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.