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Test bei "Markt": Warum Sie von Fertigsalaten besser die Finger lassen sollten

Nudelsalat, Eiersalat und Kartoffelsalat sind drei klassische Fertigsalate aus der Kühltheke. Aber was ist da eigentlich drin? Kann man sie wirklich reinen Gewissens konsumieren?

Fertigsalate

Fertigsalate aus dem Kühlregal? Machen Sie die Salate besser selber

Fertigsalate sind bequem: Wer zum Grillen eingeladen ist, was mitbringen soll, aber keine Zeit hat, etwas vorzubereiten, der greift schnell zum Nudel-, Eier- oder Kartoffelsalat aus dem Kühlregal. Das Angebot ist endlos. Aber was ist in den Salaten eigentlich drin und schmecken die auch? Die WDR-Verbrauchersendung "Markt" hat sich die Salate genauer angesehen. Jeweils drei Salate von drei Herstellern, die bei Rewe, Netto und Aldi verkauft werden, wurden von den Testern verkostet und auf Inhaltsstoffe geprüft.

Was ist drin?

Ernährungsberaterin Claudia Laupert-Deick hat die Salate wissenschaftlich untersucht. Gesund darf sich dabei keiner der Salate nennen. Preislich unterscheiden sich die Produkte von Netto und Aldi kaum, die Markenprodukte der Firma "Homann", die es bei Rewe zu kaufen gibt, sind doppelt so teuer.

Geschmacklich unterscheiden sich die Nudelsalate nur wenig. Bei den Testern aber schneidet im Blindtest der Markensalat am besten ab.

Gemüse ist im Nudelsalat aber kaum enthalten. Das dröselt die Ernährungsberaterin auf. Der Hauptbestandteil ist: Mayonnaise, also Fett. Für die Expertin gilt: Bei den Salaten handelt es sich um billige Sattmacher mit einem hohen Fettanteil von fast 75 Prozent. Das ist enorm. Die Hersteller weisen die Kritik der Ernährungsberaterin zurück, der Kunde wolle es so und die Salate kommen beim Verbraucher gut an.

Die Kartoffelsalate machen auch keine gute Figur. Geschmacklich überzeugt im Blindtest nur der von Aldi. Bei der Analyse der Inhaltsstoffe ist schnell klar: Allen Salate wurde Zucker zugesetzt. Der Eiersalat von Netto fällt hinsichtlich der Nährwerte vollkommen durch. Geschmacklich überzeugt der Marken-Salat von Homann.

Das Ergebnis

Keiner der Fertigsalate wird von der Expertin empfohlen. Sie sind weder gesund, noch sind die Inhaltsstoffe unbedenklich. Es handelt sich bei den Salaten vor allem um Produkte, die jede Menge Öl, Wasser und Zucker enthalten. Daher die klare Empfehlung: Finger weg von den Fertigsalaten und sie besser selber machen. Dann weiß man zumindest, was drin ist.

Sehen Sie die ganze Sendung hier!

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.