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Leichte Herbstküche

Gegen den Herbstblues : Diese sechs Lebensmittel machen glücklich

Wenn die Tage dunkler und kürzer werden, dann braucht man Strategien, um gute Laune zu haben. Manch einer setzt dann voll und ganz aufs Essen. Diese sechs Lebensmittel machen glücklich.

Reichlich gedeckter Tisch

Essen kann uns auf viele Arten glücklich machen

Getty Images

Essen macht die meisten Menschen per se schon glücklich. Sei es das eigene Lieblingsgericht oder einfach nur Comfort Food, das wir alle lieben. Dazu zählt nicht nur Hausmannskost, sondern auch selbst Gebackenes oder einfach Essen, das uns an die Kindheit erinnert. Aber auch bestimmte Lebensmittel können glücklich machen – und das nur, indem man sie isst. Wir haben sechs Lebensmittel für Sie, die Ihre Laune bestimmt heben.

Pasta

Pasta schmeckt nicht nur lecker, sondern hebt auch die Laune. Viele Menschen schwören ja darauf Kohlenhydrate komplett vom Speiseplan zu streichen. Sei es wegen der Kalorien oder wegen des Glutens. Wissenschaftler haben allerdings herausgefunden, dass eine Kombination aus Fett und Kohlenhydraten besonders glücklich macht. Das liegt in der Evolution begründet. Der Steinzeitmensch hatte selten die Möglichkeit eine Kombination aus kohlenhydratreicher und fettiger Kost zu essen. Passierte das, war es ein Glücksfall. So sind auch heute noch die Käsespätzle auf unserem Teller für unser Gehirn ein Glücksfall –auch, wenn wir uns natürlich längst nicht mehr in der Steinzeit befinden.

Bananen

Bekannt ist die Banane aufgrund ihres Zuckergehalts als schneller Energielieferant. Und auch, weil sie so praktisch ist und ihre eigene Verpackung direkt mitbringt, ist die Banane ein idealer Snack. Bananen enthalten unter anderem auch Tryptophan, Kalium und Vitamin B6. Tryptophan sorgt für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Vitamin B ist wichtig für die Nerven. Eine gute Mischung, um sich gut zu fühlen. Wer sich also morgens beim Frühstück schon regelmäßig mit einer Banane beglückt, hat gute Chancen besser durch den Tag zu kommen.

Fisch

Eine finnische Studie belegt, dass Menschen aus der Versuchsgruppe, die seltener als ein Mal pro Woche Fisch gegessen haben, ein um 31 Prozent höheres Risiko für Krankheiten hatten als Teilnehmer der Studie, die häufiger als ein Mal pro Woche Fisch gegessen haben. Das läge laut den Forschern an dem hohen Omega-3-Fettgehalt von Fisch. Ähnlich wie einige Antidepressiva könnten diese in den Gehirnstoffwechsel eingreifen. Auch eine Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde "National Institutes of Health" belegt, dass in Ländern, in denen viel Fisch gegessen wird auch weniger Depressionen festgestellt würden.

Chili, Pfeffer, Peperoni

Kaum zu glauben, aber auch Schmerz kann Freude auslösen. Denn durch die Schärfe wird ein Schmerzreiz im Mund ausgelöst, der dazu führt, dass Endorphine ausgeschüttet werden. Das macht hormonell glücklich. Greifen Sie also ruhig mal zu Chili, Pfeffer und Peperoni und würzen damit Ihr Essen. Das kann nicht schaden.

Schwarzer Kaffee und Tee

Wer morgens schwarzen Kaffee und Tee trinkt, regt das Nervensystem an. Außerdem wird die Herztätigkeit angekurbelt. Das macht wacher und in gewisser Weise auch besser drauf.

Essen, worauf wir Lust haben

Wenn wir Verlangen nach etwas haben, ob Schokolade oder Pommes, dann sind es nicht die Inhaltsstoffe, die uns glücklich machen, sondern vor allem das Belohnungssystem im Gehirn ist dafür verantwortlich, dass uns der Genuss glücklich macht. Bei vielen Menschen reagiert das Belohnungssystem schon, wenn wir nur an Schokolade denken oder Bilder von Schokolade sehen.


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