Potsdamer Museum Barberini "Das war minutiös geplant" – welche Folgen die Attacke auf das Monet-Bild für Museum und Besucher hat

Klimaaktivisten schütten Kartoffelbrei über Monet Gemälde im Museum Barberini
Dank einer Verglasung blieb das Gemälde von Claude Monet unbeschädigt – der Goldrahmen aus dem 19. Jahrhundert wurde allerdings in Mitleidenschaft gezogen

© ABACA/ / Picture Alliance
Nach einer Attacke von Klimaaktivisten auf ein Gemälde von Claude Monet bleibt das Potsdamer Museum Barberini diese Woche geschlossen.  Der stern sprach mit Sicherheitschef Remigiusz Plath über die Aktion und die Folgen für Besucher.

Herr Plath, was war da los am Sonntag im Museum Barberini?
Ich wurde am Nachmittag ins Museum gerufen, weil Aktivisten ein Gemälde von Monet mit Kartoffelbrei beworfen hatten. Als ich ankam, hatte die Polizei zwei von ihnen festgesetzt.

Das war vermutlich nicht schwierig, denn sie hatten sich an der Wand festgeklebt – vor einem der teuersten Gemälde der Welt, für das Museumsgründer Hasso Plattner vor Jahren mehr als 110 Millionen Dollar bezahlt hatte. Wie konnte dieser Coup gelingen?
Das versuchen wir herauszufinden. Auf den Videos konnten wir bisher fünf Personen feststellen. Drei haben Aufnahmen gemacht. Ob mehr beteiligt waren, kann ich noch nicht sagen.

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