Kriminalität
Nach Millionenbetrug: Mutmaßliche Täter in die Falle gelockt

Mit Gold wurden die Betrüger angelockt - nun sitzen beide Männer in Untersuchungshaft. (Symbolfoto) Foto: Sven Hoppe/dpa
Mit Gold wurden die Betrüger angelockt - nun sitzen beide Männer in Untersuchungshaft. (Symbolfoto) Foto
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Ein Ehepaar soll mehr als eine Million Euro an Betrüger verloren haben. Bei einer weiteren fingierten Übergabe tappen die mutmaßlichen Täter aber selbst in die Falle.

Ein bereits betrogenes Ehepaar hat zwei mutmaßliche Kriminelle durch eine vorgetäuschte Goldübergabe in die Falle gelockt. Denn statt des Ehepaars wartete an der Wohnadresse in Gechingen (Kreis Calw) die Polizei auf die beiden Männer.

Das Ehepaar hatte zuvor nach Angaben der Polizei und nach eigenem Glauben innerhalb eines halben Jahres über Vermittler aus sozialen Netzwerken mehr als eine Million Euro in vermeintliche digitale Währungen investiert. Das Geld überwies es demnach in mehreren Tranchen auf unterschiedliche Konten. Erst als die Internetseite verschwand, auf der das Paar seine angeblichen Anlagen verfolgen konnte, bemerkte es den Betrug.

Allerdings hatte das Paar weiterhin Kontakt zu den mutmaßlichen Betrügern und verabredete ein Treffen, um 130 Unzen Gold im Wert von mehr als einer halben Million Euro anzubieten. Mit dem Gold sollten angebliche Anlagegebühren ausgeglichen werden. Die Männer fielen darauf herein - und sitzen nun in Untersuchungshaft.

dpa