Christoph Kern bleibt Präsident des Bayerischen Fußball-Verbands. Der 43 Jahre alte Jurist wurde auf dem 27. Ordentlichen BFV-Verbandstag in Bad Gögging ohne Gegenstimme für eine weitere vierjährige Amtszeit bis 2030 wiedergewählt. Gegenkandidaten gab es nicht.
"Ich nehme die Wahl an und bedanke mich für euer Vertrauen", sagte Kern unter dem Applaus der 244 stimmberechtigten Delegierten. Er steht seit Juni 2022 an der Spitze des mit 1,8 Millionen Mitgliedern und 4.500 Vereinen größten Landesverbands innerhalb des Deutschen Fußball-Bunds (DFB).
Kern war vor vier Jahren ebenfalls in Bad Gögging zum Nachfolger von Rainer Koch gewählt. Der frühere DFB-Vizepräsident hatte nach 18 Jahren nicht mehr kandidiert.
"Es waren vier intensive Jahre"
Der damalige schwäbische Bezirksvorsitzende Kern setzte sich gegen zwei Mitbewerber durch. Er ist der siebte Präsident in der 80-jährigen Geschichte des BFV. "Es waren vier intensive Jahre. Offen gestanden ist es Wahnsinn, wie viele tolle Ereignisse wir erlebt und erreicht haben und wie viele noch vor uns liegen", sagte Kern.
Er war vor vier Jahren für einen "Generationenwechsel" im BFV angetreten. "Der Umgang ist ein anderer geworden", bilanzierte er am Ende seiner ersten Amtszeit. "Der BFV versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen für seine Vereine", sagte Kern.