Der Zoll hat am Münchner Flughafen Goldschmuck entdeckt, den eine 23-jährige Frau in Packungen mit Instantnudeln versteckt hat. Die Beamtinnen und Beamten stießen bei der Kontrolle des Reisegepäcks mit Hilfe eines Röntgengeräts auf das ungewöhnliche Schmuggelversteck, wie das Hauptzollamt München mitteilte.
Der Wert des Goldschmucks lag demnach bei rund 1.800 Euro. Die hinterzogenen Abgaben beliefen sich auf etwa 350 Euro. Gegen die Frau wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Abgaben muss sie in jedem Fall nachentrichten. Über die Höhe einer möglichen Strafe wird nun entschieden. Dabei spielt unter anderem eine Rolle, ob die Frau bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist, wie der Zoll weiter erklärte. Da es sich um ein Versteck handelte, kann die Strafe in diesem Fall auch höher ausfallen.