1. Mai
Massen auf Straße: Demonstration kommt nur langsam voran

Die Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" kommt wegen der vielen Feiernden in Kreuzberg nur sehr langsam vorwärts. Foto: Fabian
Die Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" kommt wegen der vielen Feiernden in Kreuzberg nur sehr langsam vorwärts. Foto
© Fabian Sommer/dpa

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Party machen statt demonstrieren: In Berlin kommt die Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" wegen vieler Feiernder in Kreuzberg nur sehr langsam vorwärts. Das ist die Lage am Abend.

Wegen Tausender feiernder Menschen in Kreuzberg kommt die Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" von linken und linksextremen Gruppen in Berlin kaum voran. Während die Spitze des Demozuges schon in Neukölln war, befand sich das Ende noch in der Oranienstraße in Kreuzberg - dazwischen klafften große Lücken, der Zug zerfaserte quasi. Ob die Demonstranten am Abend noch ihr Ziel - den Südstern in Kreuzberg - erreichen würden, war zunächst unklar.

Der "Bund der Kommunist:innen", der neben anderen zur Demo aufgerufen hatte, postete auf X: "Wir befinden uns auf der Glogauer Str. Die restlichen Blöcke können kaum los, weil Kreuzberg voll mit Leuten ist, die Party machen."

Die Situation schien insgesamt unübersichtlich. Teilweise mussten die Demonstrations-Teilnehmer eine halbe Stunde warten, ehe sie weiterziehen konnten. 

Spranger: Knapp 50.000 Menschen in Berlin zum 1. Mai unterwegs

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sprach in der RBB-"Abendschau" von knapp 50.000 Menschen, die sich zum Tag der Arbeit in Berlin versammelt hatten. "Bisher ist alles friedlich gelaufen", sagte sie.

Viele Straßen in Kreuzberg waren für den Autoverkehr gesperrt, mehrere U-Bahnhöfe wurden nicht mehr angefahren. Am Abend sperrte die Polizei auch den Zugang zum Görlitzer Park.

dpa