Der FC Energie Cottbus ist heiß auf den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Am vorletzten Spieltag setzen die Lausitzer im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Samstag (14.00 Uhr/Magenta Sport) auf die lautstarke Unterstützung der Fans im wohl ausverkauften Heimstadion.
"Wenn der Funke zwischen Tribüne und Mannschaft hin und her springt, haben wir den zwölften Mann. Dann haben wir eine große Chance, uns einen Matchball für den Aufstieg zu erarbeiten", erklärte Energie Präsident Sebastian Lemke im Interview mit der "Lausitzer Rundschau".
Hinter dem bereits aufgestiegenen VfL Osnabrück liegt Cottbus auf dem 2. Tabellenplatz. Der MSV Duisburg folgt punktgleich auf Relegationsrang drei. Duisburg hat die um zwei Treffer schlechtere Tordifferenz und tritt am 37. Spieltag am Freitag bei Absteiger Erzgebirge Aue an.
Zwei Leistungsträger fehlen Cottbus
Allerdings muss Cottbus gegen Wiesbaden auf Kapitän Axel Borgmann und Spielmacher Tolcay Cigerci verzichten. Beide Leistungsträger hatten bei der 1:2-Niederlage in Duisburg die fünfte Gelbe Karte kassiert und sind für eine Partie gesperrt. "Wir brauchen Spieler, die in einem solchen Spiel unter großem Druck eine außergewöhnliche Leistung bringen können, egal ob 18 oder 36 Jahre. Es geht darum, ob du als Spieler in dieser Situation performen kannst", erklärte Trainer Claus-Dieter Wollitz.
Vor dem Finale um den Aufstieg gab es noch einmal demonstrative Rückendeckung für Wollitz durch die Vereinsführung. Präsident Lemke schließt weitgehend aus, dass der 60-Jährige nach der Saison vom Trainer- auf den Managerposten wechseln könnte. Das gilt laut Lemke vor allem für den Fall des Aufstiegs in die 2. Liga.
"Wenn wir gemeinsam den Erfolg erreichen, den wir uns alle so sehr wünschen, glaube ich kaum, dass es einen Wechsel auf der Trainerbank geben wird", sagte er. Wollitz hatte bereits im vergangenen Sommer mit diesem Wechsel geliebäugelt.