Basketball
Albas Niederlage in Malaga schmerzt, aber der Mut wächst

Alba-Sportdirektor Himar Ojeda (l) war beeindruckt vom Auftritt seines Teams in Malaga. (Archivbild) Foto: Andreas Gora/dpa
Alba-Sportdirektor Himar Ojeda (l) war beeindruckt vom Auftritt seines Teams in Malaga. (Archivbild) Foto
© Andreas Gora/dpa
Alba verliert zwar das erste Spiel im Viertelfinale der Champions League, doch der Auftritt macht Hoffnung. Was die Berliner im nächsten Spiel verbessern müssen.

Die knappe Niederlage bei Unicaja Malaga schmerzte Alba Berlin, aber der Auftritt machte den Hauptstadt-Basketballern Mut für das Rematch. "Wenn du so dicht dran bist, tut das natürlich weh. Aber was das Team geleistet hat, war überragend und spektakulär", sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 69:72 beim spanischen Titelverteidiger im ersten Viertelfinalspiel der Champions League.

Nach einem zwischenzeitlichen Zwölf-Punkte-Rückstand hatte Alba zweieinhalb Minuten vor Ende wieder ausgeglichen. "Wir können stolz, dass wir noch einmal zurückgekommen sind", sagte deshalb Kapitän Jonas Mattisseck. 

Auftritt macht Mut für zweites Spiel

Der knappe Ausgang hat deshalb den Glauben, die Spanier schlagen zu können, gestärkt. "Dieses Gefühl müssen wir mitnehmen und aus der Erfahrung lernen", sagte Ojeda. Alba war dran, obwohl sie eigentlich viel zu viele Fehler machten. Vor allem im Offensivspiel ist noch mächtig Luft nach oben. "Wir wissen, was wir im nächsten Spiel zu tun haben", sagte deshalb Mattisseck.

In der Best-of-Three-Serie liegen Berlins Basketballer nun 0:1 zurück und müssen das nächste Duell am Mittwoch daheim unbedingt gewinnen, um nicht auszuscheiden. Für Ojeda hat sein Team trotzdem nichts zu verlieren. "Malaga hat eine starke Mannschaft und sie sind der klare Favorit. Der Druck liegt weiterhin bei ihnen", so der Spanier.

Dazwischen muss Alba aber noch an Ostersonntag daheim in der Bundesliga gegen die EWE Baskets Oldenburg ran (15.00 Uhr/Dyn).

dpa

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