Alba Berlin hat den fest eingeplanten Sieg gegen Schlusslicht MLP Academics Heidelberg problemlos eingefahren. Die Berliner setzten sich in der Basketball-Bundesliga gegen die teilweise überforderten Gäste mit 87:62 (45:26) durch und knüpften nach der Niederlage bei den EWE Baskets Oldenburg an ihre gute Form in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel an.
Gegen Heidelberg war Jungstar Jack Kayil mit 19 Punkten der beste Werfer. Martin Hermannsson steuerte 16 Zähler bei. Norris Agbakoko (11) und Malte Delow (10) trafen auch noch zweistellig in der Uber Arena, wo am Donnerstag mit dem Duell der Orlando Magic mit den Memphis Grizzlies NBA-Basketball zu sehen ist.
Warten auf ersten Korb
Der Sieg zeichnete sich allerdings nicht sofort ab. Im Gegenteil. Alba fand schwer in die Partie und lag nach drei Minuten mit 1:7 zurück. Erst nach fast fünf Minuten gelang der erste Korb aus dem Spielverlauf für das Team von Trainer Pedro Calles. "Von außen sah es einfach aus", sagte Hermannsson. "Aber wir mussten das Tempo immer hoch halten", fügte er an.
Nach sechs Minuten gelang beim 10:9 die erste Führung - und die wurde dann kontinuierlich ausgebaut. Besonders Agbakoko tat sich nun hervor. Später drehten dann Kayil und Hermannsson richtig auf. Über die noch knappe 18:16-Führung nach dem ersten Viertel wurde der Vorsprung dann schon zur Halbzeit mit 45:26 standesgemäß ausgebaut.
Rekordsieg schien möglich
Mit einem starken Lauf nach der Pause war Alba sogar kurz auf Rekordsieg-Kurs für diese Saison - doch 33 Punkte Vorsprung wie kurz nach Weihnachten gegen Ludwigsburg wurden es dann nicht, denn Heidelberg stabilisierte sich und hielt den Rückstand zumindest relativ konstant.