Handball-Bundesliga
Füchse Berlin beim THW Kiel: "Wir haben den Druck"

Füchse-Trainer Nicolej Krickau erwartet in Kiel eine ganz schwierige Aufgabe (Archivbild) Foto: Andreas Gora/dpa
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Das Erreichen des Final4 in der Champions League konnte nur kurz gefeiert werden. Der Fokus geht gleich auf Kiel. Um auch nächste Saison in der Königsklasse dabei zu sein, muss ein Sieg her.

Ein Sieg in Kiel ist das Ziel: Nur vier Tage nach dem Kraftakt in der Champions League gegen Veszprém HC wartet auf die Füchse Berlin beim deutschen Rekordmeiste der nächste knifflige Test. "Es gibt keine einfachen Aufgaben momentan", sagte Welthandballer Mathias Gidsel. Im Kampf um einen Champions-League-Platz müssen die Berliner unbedingt am Sonntag beim deutschen Rekordmeister THW Kiel gewinnen (15.00 Uhr/Dyn). Punktverluste könnten fatal sein.

 "Wir haben den Druck, weil wir die Nummer zwei sein wollen. Und Flensburg gewinnt, gewinnt, gewinnt. Deshalb müssen wir auch gewinnen", sagte Trainer Nicolej Krickau. Es gilt deshalb nach dem emotionalen Highlight in der Königsklasse wieder schnell den Fokus auf die Handball-Bundesliga zu legen. "Wir sind geübt darin nach solchen Emotionen wieder weiterzuschalten. Ob bei Erfolgen oder Niederlagen", gibt sich Krickau optimistisch.

Schwächelnder THW besonders gefährlich

Kiel steckt dabei in einer ähnlichen Situation. Wie die Füchse in der Königsklasse hat auch Kiel unter der Woche sein Viertelfinalduell in der European League im Siebenmeterwerfen gewonnen. "Die hatten von den Emotionen das total gleiche Erlebnis", sagte der Füchse-Trainer.

Obwohl der THW in letzten Wochen schwächelte und in der Liga eigentlich kaum noch eine Chance auf einen Champions-League-Platz hat, wird die Aufgabe nicht einfacher. "Angeschlagene Boxer sind besonders gefährlich. Da werden wir nichts geschenkt bekommen", sagte Geschäftsführer Bob Hanning. Für Krickau könne Kiel jetzt sogar "ein bisschen frei aufspielen", da sie keinen Druck mehr in der Liga hätten. "Und vielleicht sind sie jetzt Zuhause der Underdog. Das ist immer gefährlich", so Krickau weiter.

dpa

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