Jubiläumsjahr
100 Jahre Funkturm - glänzender Start ins Jubiläumsjahr

Am Funkturm war eine Lichtinszenierung zu sehen. Foto: Carsten Koall/dpa
Am Funkturm war eine Lichtinszenierung zu sehen. Foto
© Carsten Koall/dpa
Lichtinszenierung am "Langen Lulatsch": Zum Jubiläum zeigt sich Berlins Funkturm in besonderem Glanz. Der Stahlkoloss ganz im Westen der Hauptstadt hat bald einen runden Geburtstag.

Seit 100 Jahren ragt der Funkturm in den Himmel über Berlin. Das soll gefeiert werden. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres verlieh eine Lichtinszenierung dem fast 150 Meter hohen "Langen Lulatsch" auf dem Messegelände im Westend einen besonderen Glanz. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) war gekommen, um den Architekturklassiker ganz im Westen Berlins mal in ganz anderem Licht zu sehen.  

Bis zum eigentlichen Jubiläum ist es noch etwas hin: Eröffnet wurde der Funkturm am 3. September 1926. Zunächst war er ein Sendemast, 1929 wurde dann das erste Fernsehbild in Deutschland aus dem Berliner Westen ausgestrahlt. Ein bisschen erinnert der Stahlkoloss an den Eiffelturm in Paris, der den Funkturm-Architekten Heinrich Straumer durchaus inspiriert hat. 

Weiter Blick von der Aussichtsplattform 

Der Funkturm hat ein Restaurant in 55 Metern Höhe und eine Aussichtsplattform, auf die es 126 Meter hoch geht. Von dort bietet sich ein weiter Blick über Berlin, der vom vergleichsweise nahen Teufelsberg bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz in Mitte reicht. 

Der Fernsehturm ist zwar mehr als doppelt so hoch und inzwischen berühmter, aber der Funkturm gilt nach wie vor als Wahrzeichen der Stadt und als prägendes Bauwerk der Berliner Skyline.

dpa

Mehr zum Thema