Nach Bruch von Rot-Lila CDU will für neue Koalition auf alle Brandenburger zugehen

Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann will mit einer möglichen SPD/CDU-Koalition Vertrauen bei Wählern zurückgewinnen (Arch
Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann will mit einer möglichen SPD/CDU-Koalition Vertrauen bei Wählern zurückgewinnen (Archivbild). Foto
© Christophe Gateau/dpa
Die SPD/BSW-Koalition in Brandenburg ist gescheitert. Nun prüfen SPD und CDU, ob es miteinander gehen könnte. CDU-Fraktionschef Redmann hat dabei nicht nur die eigenen Wähler im Blick.

Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann will mit einer möglichen neuen Koalition mit der SPD alle Wählerinnen und Wähler ansprechen. "Entscheidend ist, dass die Anliegen der Brandenburger sich im Regierungshandeln wiederfinden", sagte Redmann. "Dabei muss uns eins ganz klar sein: Nur rund die Hälfte der Brandenburger hat zuletzt CDU oder SPD gewählt, die andere Hälfte eben gerade nicht."

Redmann, der auch CDU-Landesvorsitzender ist, betonte: "Wenn wir eine Regierung bilden wollen, die für ganz Brandenburg arbeitet, für ganz Brandenburg erfolgreich ist, dann gehören auch die Anliegen der anderen Hälfte mit auf den Verhandlungstisch und müssen in einer neuen Koalition mitgedacht werden."

CDU will verlorenes Vertrauen zurückgewinnen

SPD und CDU loten nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition ein gemeinsames Bündnis aus. Redmann sagte, er habe sich Ende der vergangenen Woche mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) getroffen. "Wir haben vereinbart, diese Gespräche diese Woche fortzusetzen. Und unser Auftrag ist dabei, klar, Vertrauen zurückgewinnen durch gute Arbeit", sagte er. "Brandenburg braucht jetzt Stabilität und Verlässlichkeit, um wieder Vertrauen zurückzugewinnen."

dpa