Viehdiebe
Nach Viehdiebstählen beraten zwei Minister mit Landwirten

Wie gingen die Rinder-Diebe in Südbrandenburg vor? Foto: Patrick Pleul/dpa
Wie gingen die Rinder-Diebe in Südbrandenburg vor? Foto
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Wer steckt hinter den Viehdiebstählen in großem Stil? Zwei Minister suchen mit Landwirten nach Lösungen zum Schutz von Rinderherden.

Dreiste Viehdiebstähle schockieren Brandenburgs Rinderhalter. Heute Vormittag (ab 9.30 Uhr) beraten Innenminister Jan Redmann (CDU) und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt (SPD) in Herzberg (Elster) mit betroffenen Landwirten über mögliche Konsequenzen und den Schutz von Rinderherden auf Weiden. 

Auch die Polizei will bei dem Treffen dabei sein. Noch ist unklar, wer hinter den Viehdiebstählen steckt. Die Täter gingen erschreckend professionell vor, wie der Landesbauernverband sagte. 

Innerhalb weniger Wochen verschwanden in Südbrandenburg in drei Fällen insgesamt rund 150 Rinder spurlos von Weiden, darunter wertvolle Zuchttiere. Betroffen ist unter anderem eine Agrargenossenschaft im Örtchen Gräfendorf in der Kleinstadt Herzberg, nicht weit von Sachsen und Sachsen-Anhalt entfernt, sowie Zuchtbetriebe in der Spreewald-Region in der Nähe der polnischen Grenze.

dpa