Trotz geplatztem Reifen und starken Schleifgeräuschen hat sich ein 30-Jähriger mit seinem Auto auf der Autobahn 7 eine Verfolgungsjagd bei Neumünster geliefert. Wie die Polizei mitteilte, überholte er zudem andere Fahrzeuge auf dem Standstreifen der Fahrspur Richtung Flensburg.
Als die Beamten ihn an der Anschlussstelle Neumünster-Süd kontrollieren wollten, flüchtete er mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde. Etwa einen Kilometer vor der Abfahrt Neumünster-Nord platzte ein Reifen seines Wagens. Dennoch fuhr er auf drei Rädern weiter, begleitet von Funkenflug. Schließlich verließ er die A7 an der Anschlussstelle und stoppte im Gewerbegebiet Neuenbrook.
Die beiden Insassen verließen den Angaben nach das Fahrzeug und flüchteten zunächst zu Fuß. Sie konnten jedoch nach kurzer Verfolgung durch die Beamten gestellt werden. Es bestehe zudem der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Gegen ihn werde nun wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Die weiteren Ermittlungen dauern an und die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.