Autofahrer sollten im Winter vorsichtshalber stets Decken, Nahrungsmittel und Getränke im Wagen haben. "Bei längeren Urlaubsfahrten lohnt es sich, eine Thermoskanne mit heißem Tee einzupacken", teilte der ADAC in Frankfurt mit. Generell sollten aber immer ein Wasser-Notvorrat sowie ein paar Snacks oder Müsliriegel im Auto liegen.
In einem langen Stau sollte der Motor nicht dauerhaft laufengelassen werden, sondern lediglich jeweils für einige Minuten. Dies sei besser für den Motor. Um die Batterie bei ausgeschaltetem Motor nicht zu sehr zu strapazieren, sollten unnötige Stromverbraucher ausgestellt werden. Sinnvoll ist es zudem, sich vor und während der Fahrt über die aktuelle Verkehrslage sowie Unwetterwarnungen auf der Strecke zu informieren und gegebenenfalls auf Alternativrouten ausweichen.
Verwarngelder drohen
Generell weist der ADAC darauf hin, dass ein Wagen vollständig von Eis und Schnee befreit werden muss, bevor es bewegt wird. Denn ansonsten könne sich loser Schnee während der Fahrt lösen und den Verkehr behindern. Wer erwischt wird, kann ein Verwarnungsgeld von 25 Euro kassieren. Noch teurer kann das Warmlaufenlassen des Motors werden. Dies ist zur schnelleren Enteisung der Scheiben zwar beliebt, aber verboten. Denn es belastet die Umwelt und verursacht unnötigen Lärm, das Verwarnungsgeld beträgt 80 Euro.