Die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt haben im Kampf um die Qualifikation für die Königsklasse einen wichtigen Sieg erzielt. Ihr erstes Heimspiel 2026 gegen Bayer Leverkusen gewannen die Hessinnen mit 1:0 (0:0). Die Schwedin Rebecka Blomqvist sorgte in der 56. Minute für das erlösende Tor. Die Eintracht rückt damit auf den fünften Tabellenplatz vor und weist mit 27 Zählern nur noch drei Punkte Rückstand auf den begehrten dritten Rang auf, den Werder Bremen innehat.
Vor 2700 Zuschauern im Stadion am Brentanobad taten sich die Frankfurterinnen gegen die ebenfalls druckvoll agierenden und in der Abwehr stabil stehenden Gäste anfangs schwer. So hatte die Leverkusenerin Vanessa Fudalla nach einer knappen halben Stunde die erste große Chance in dem bis dahin ereignisarmen Spiel, doch ihr Ball knallte nur an den Pfosten. Nach dem Warnsignal zeigte sich auch die Eintracht konsequenter und verbuchte erste Möglichkeiten.
Wechsel auf Torhüter-Position mit Pfiffen quittiert
Bayer-Keeperin Friederike Repohl musste nach Zusammenstößen mehrfach behandelt werden und verließ in der 43. Minute das Feld. Die Einwechslung der erst während der Woche vom FC Liverpool ausgeliehenen Ersatz-Torfrau Rafaela Borggräfe quittierten die Frankfurter Fans mit Pfiffen: Die 25-Jährige war vom englischen Fußballverband wegen einer diskriminierenden Äußerung in Richtung einer Mitspielerin für sechs Spiele gesperrt gewesen.
Nach der Pause, vor der Lina Altenburg in der Nachspielzeit noch bei einem Freistoß von Fudalla mit einer starken Parade das mögliche Führungstor verhinderte, übernahm die Eintracht gleich die Regie und wurde dafür belohnt, als nach einem Freistoß Nicole Anyomi Blomqvist bediente und diese den Ball an Borggräfe vorbei ins Tor schob.
In der wilden Schlussphase versäumte es allen voran Eintracht-Kapitänin Laura Freigang mehrfach, das Ergebnis noch einmal zu verändern.