Sportwissenschaft
Goethe-Uni und Eintracht Frankfurt starten Sport-Kooperation

Geplant ist ein Masterstudiengang im Sportmanagement, der von der Goethe-Universität und der Goethe Business School gemeinsam mi
Geplant ist ein Masterstudiengang im Sportmanagement, der von der Goethe-Universität und der Goethe Business School gemeinsam mit Eintracht Frankfurt entwickelt wurde. (Symbolbild) Foto
© Jürgen Kessler/dpa

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Frankfurt setzt auf Teamwork: Die Goethe-Universität und Eintracht Frankfurt bringen Sport und Wissenschaft zusammen auf neue Wege. Was die Zusammenarbeit für den Sportstandort Frankfurt bedeutet.

Eintracht Frankfurt und die Goethe-Universität Frankfurt haben den Aufbau einer engeren Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Praxis vereinbart. Beide Partner unterzeichneten ein Memorandum of Understanding (MoU), das eine strukturierte Vertiefung der Kooperation vorsieht und neue gemeinsame Projekte in den kommenden Jahren ermöglichen soll. 

Im Zentrum steht ein gemeinsamer Masterstudiengang im Sportmanagement, der von der Goethe-Universität und der Goethe Business School mit der Eintracht entwickelt wurde. Die Akkreditierung des Studiengangs laufe derzeit, ein Start werde für 2027 angestrebt, sagte Universitätspräsident Enrico Schleiff. Zudem seien Forschungsprojekte etwa zu Verletzungsprävention, mentaler Gesundheit, Leistungsdiagnostik und Digitalisierung geplant. Auch rechtliche und wirtschaftliche Fragen im nationalen und internationalen Sport sollen untersucht werden.

Sport und Lehre Hand in Hand

Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann sprach von einer "tiefen Partnerschaft" zwischen Universität und Sport. Der Wandel im Sport -beispielsweise durch neue Anforderungen in Trainingsteuerung, Medizin und Digitalisierung - mache die Kooperation notwendig. "Der Bedarf an Fachleuten ist extrem hoch und sie zu bekommen, ist extrem schwer", sagte Hellmann. 

Zugleich solle die Zusammenarbeit helfen, Fachkräfte für den gesamten Sportsektor auszubilden. Er betonte zudem: "Wenn ich von "Wir" rede, meine ich nicht nur Eintracht Frankfurt als Profisportclub, sondern den gesamten Leistungs- und Spitzensport, der hier in diesem Teil Frankfurts eine lange Tradition und Heimat hat."

Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) bezeichnete die Vereinbarung als Gewinn für Stadt und Region. Sie zeige, wie stark sich zentrale Institutionen gemeinsam für Bildung, Sport und Innovation engagierten. Frankfurt verstehe sich als Sport- und Bildungsstadt.

Kooperation für den Sport

Die Zusammenarbeit soll vor allem auch dazu beitragen, den Sportstandort Frankfurt weiter zu profilieren und Nachwuchs- sowie Führungskräfte gezielt für die wachsenden Anforderungen im Profisport auszubilden, erklärte Hellmann. Die Otto-Fleck-Schneise im Frankfurter Stadtwald soll dabei als zentraler Knotenpunkt dienen.

dpa