Luftrettung Rund 1.270 Einsätze für Greifswalder Rettungshubschrauber

Die DRF Luftrettung ist mit ihrem in Greifswald stationierten Rettungshubschrauber unter anderem auf den Urlaubsinseln Rügen und
Die DRF Luftrettung ist mit ihrem in Greifswald stationierten Rettungshubschrauber unter anderem auf den Urlaubsinseln Rügen und Usedom unterwegs. (Symbolbild) Foto
© Daniel Karmann/dpa
Der in Vorpommern stationierte Rettungshubschrauber "Christoph 47" kommt auch 2025 auf viele Einsätze – auch in der Nacht. Die Luftrettung in MV soll in Zukunft Zuwachs bekommen.

Der Rettungshubschrauber "Christoph 47" der DRF Luftrettung hat im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern 1.269 Einsätze absolviert. Der bei der Universitätsmedizin Greifswald stationierte Hubschrauber flog laut DRF-Jahresbilanz damit etwas weniger Einsätze als im Vorjahr. 2024 waren es früheren Angaben zufolge mehr als 1.300.

Den Zahlen zufolge hob der Hubschrauber 2025 vor allem für Notfallrettungen ab: 694 Mal am Tag und 174 Mal in der Dunkelheit. Hinzu kommen 131 Transporte kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken.

"Christoph 47" ist in Vorpommern unter anderem auf den Urlaubsinseln Rügen und Usedom im Einsatz, wo er teils deutlich schneller als Rettungswagen an die Einsatzorte gelangt.

Vierter Rettungshubschrauber für MV geplant

In Mecklenburg-Vorpommern sind bislang an drei Standorten Rettungshubschrauber stationiert. Neben Greifswald gibt es einen Rettungshubschrauber in Güstrow. Träger der dortigen Station ist das Landesinnenministerium. Außerdem betreibt die ADAC Luftrettung in Neustrelitz einen Rettungshubschrauber. In Rostock betreibt die Johanniter Luftrettung einen Intensivtransporthubschrauber.

Ein für MV geplanter vierter Rettungshubschrauber soll nach Plänen des Schweriner Gesundheitsministeriums in Pampow bei Schwerin stationiert werden. Notfälle im Westen des Landes werden bislang teils von Rettungshubschraubern abgedeckt, die außerhalb von MV stationiert sind.

dpa