Etliche Bewohner des Zoos Hannover fühlen sich auch bei Minusgraden und Schnee wohl. Die Tiere in der Kanadalandschaft Yukon Bay – darunter Eisbären, Robben, Bisons, Karibus, Rentiere und Timberwölfe – haben sich einen dicken Winterpelz zugelegt und sind selbst bei Schneetreiben zu sehen, wie eine Zoo-Sprecherin mitteilte.
Auch die Sibirischen Tiger sind bei niedrigen Temperaturen in ihrem Element. Mit ihrem dichten Winterfell können sie laut Sprecherin sogar bis zu minus 45 Grad aushalten. Selbst die Ziegen erkundeten bei Eis und Schnee die glitzernde Landschaft.
Afrikanische Tiere wie Gazellen und Antilopen hingegen blieben bei den kalten Temperaturen nur für kurze Zeit draußen. Die Elefanten wagten sich ebenfalls nur für wenige Minuten ins Freie. Die Flusspferde haben sich in ihren 22 Grad warmen "Indoor-Pool" zurückgezogen und dösen im geheizten Wasser, wie die Sprecherin weiter mitteilte. Auch Waschbären und Präriehunde ziehen sich in diesen Tagen in ihre Höhlen zurück und wagen sich nur gelegentlich nach draußen, um zu fressen.
"Eine Herausforderung ist für uns, die Wege für die Besucherinnen und Besucher freizuhalten", sagte die Sprecherin. Deshalb habe das Team schon in den frühen Morgenstunden Schnee geräumt. Bei den Tieren sei der Zoo auch bei diesen Temperaturen gut gewappnet.