Nirgendwo in Deutschland war der Januar so trüb und nass wie im Saarland. Zum einen sei in keinem anderen Bundesland so viel Regen und Schnee gefallen wie in dem kleinsten Flächenland, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Rund 88 Liter pro Quadratmeter wurden notiert, das entsprach fast dem Klimamittel von 86 Litern pro Quadratmeter. Gleichzeitig war es mit etwa 33 Sonnenstunden (40 Stunden) auffallend trüb. In allen anderen Bundesländern schien die Sonne häufiger.
Die Mitteltemperatur lag bei 1,4 Grad (Mittelwert: 0,5 Grad). Die niedrigste Temperatur von minus 9,4 Grad wurde am 4. Januar in Saarbrücken-Ensheim gemessen. Richtung Monatsmitte wurde es deutlich milder, der Spitzenwert lag am 16. Januar bei 13,9 Grad in Neunkirchen-Wellesweiler.