Industrie
Neues Anlagenbauzentrum soll in 15 Regionen Europas liefern

Blick auf das neue Anlagenbauzentrum der Mercury Engineering Gruppe in Schönebeck. Foto: Peter Gercke/dpa
Blick auf das neue Anlagenbauzentrum der Mercury Engineering Gruppe in Schönebeck. Foto
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Das Unternehmen Mercury startet in Schönebeck mit einem Anlagenbauzentrum. Was hier für 25 Millionen Euro entstanden ist und wie die Pläne aussehen.

Das irische Ingenieur- und Bauunternehmen Mercury hat in Schönebeck bei Magdeburg ein neues Anlagenbauzentrum eröffnet. "Von hier aus werden künftig Engineering-Lösungen und vorgefertigte Systeme entwickelt und gefertigt, die an Projektstandorte in insgesamt 15 Regionen Europas geliefert werden", hieß es in einer Mitteilung. Die Anlage umfasse rund 13.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Das Investitionsvolumen liege bei 25 Millionen Euro.

In Schönebeck würden modulare Baugruppen gefertigt, darunter Rohrleitungssysteme aus Kohlenstoff- und Edelstahl, Sprinkleranlagen sowie Infrastrukturen für hochreine Prozesse. "Die Vorfertigung ermöglicht effizientere Projektabläufe, eine höhere Präzision und Sicherheit sowie eine Reduzierung von Baustellenaufwand und Ressourcenverbrauch", hieß es weiter.

Mercury-CEO Eoin Vaughan erklärte: "Durch die Bündelung von Engineering, Vorfertigung und digitaler Projektabwicklung an einem Standort stellen wir sicher, dass Qualität und Effizienz über alle Projektphasen hinweg gewährleistet sind."

Für Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) zeigt die Investition, "dass unser Bundesland als Standort für eine moderne Produktion und industrielle Wertschöpfung zunehmend an Bedeutung gewinnt".

dpa