Mit viel Respekt vor einem sehr erfahrenen Kontrahenten, aber ohne Angst vor einem erneuten Scheitern geht der 1. FC Lok Leipzig in die Relegation um den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga gegen die Würzburger Kickers.
Der Meister der Regionalliga Nordost empfängt den Zweiten der Regionalliga Bayern am Donnerstag (19.00 Uhr/MagentaSport) im heimischen Bruno-Plache-Stadion und will den Grundstein für einen erfolgreichen Saisonabschluss legen. "Ich möchte ein Ergebnis, dass uns alles offen lässt für das Rückspiel. Das ist das Wichtigste, denn ich glaube nicht, dass es im Hinspiel eine Entscheidung geben wird für eine Seite", sagte Trainer Jochen Seitz.
Wie das Ergebnis ausfallen könnte, ist dabei egal. "Bestenfalls gehen wir mit einem Sieg hier raus, aber wenn es ein Unentschieden wird, dann ist es eben so. Wenn es eine knappe Niederlage werden sollte, dann ist es eben auch so. Dann werden wir in Würzburg versuchen, es wieder umzubiegen", sagte Seitz.
Würzburg hat die größere Erfahrung
Was die Erfahrung betrifft, sieht der Lok-Trainer den Kontrahenten etwas im Vorteil. "Viele Spieler haben schon Zweit- und Drittligaeinsätze über längere Zeiträume. Mit Ausnahme von Filip Kusic haben wir keinen Spieler, der mal über eine Saison hinaus höherklassig gespielt hat", sagte Seitz.
Er fordert, dass seine Spieler ihren Job erledigen. "Wir müssen gut verteidigen, müssen gut in die Zweikämpfe hineinkommen, wir müssen ein gutes Umschaltspiel haben und wir brauchen die Effektivität, die wohl entscheidend sein wird", sagte der Coach. Wie die Relegationsspiele der vergangenen Tage gezeigt hätten, entscheiden am Ende Kleinigkeiten.
Lok Leipzig steht zum dritten Mal in der Relegation um den Drittliga-Aufstieg. 2020 scheiterte der Club am SC Verl, in der vergangenen Saison am TSV Havelse.