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Stepstone-Umfrage Bayerns Gehälter sind die höchsten


Laut einer Online-Umfrage verdient man in Bayern im Bundesdurchschnitt am besten. Welche Branche beim Verdienst vorne liegt, da kommen die Jobbörse Stepstone und das Statistische Bundesamt auf unterschiedliche Ergebnisse.

Fach- und Führungskräfte erhalten nach einer Online-Umfrage in Bayern im Bundesdurchschnitt die höchsten Gehälter. Wie die Internet-Jobbörse für Fach- und Führungskräfte Stepstone am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, werden im Freistaat im Durchschnitt 51.900 Euro (ohne variable Anteile) gezahlt. Zuvor hatte die Tageszeitung "Die Welt" über den Gehaltsreport 2011 des Portals berichtet.

Auf Platz zwei des Rankings kommt Hessen mit einem Jahressalär von 51.100 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 50.200 Euro. Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland, liegt mit 48.300 Euro an fünfter Stelle. Stepstone hatte in seiner Gehaltsstudie die Antworten von 60.000 Online-Nutzern ausgewertet. Auf dem letzten Platz steht Mecklenburg-Vorpommern mit 32.000 Euro. Stepstone gehört wie "Die Welt" zur Axel Springer AG.

Die höchsten Gehälter erzielen nach weiteren Ergebnissen der Umfrage die Fach- und Führungskräfte in der Pharma-, Chemie- und Autoindustrie mit Durchschnittsgehältern zwischen 55.700 und 57.700 Euro (ohne variables Gehalt). Banken und Finanzdienstleister rangieren mit 54.900 beziehungsweise 53.900 Euro pro Jahr im Branchenvergleich erst auf dem sechsten und siebten Platz. Auch der Maschinenbau, eine der deutschen Vorzeigebranchen, landet mit Platz zehn und 53.400 Euro nur im Mittelfeld.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, das alle vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer berücksichtigt, werden dagegen in der Finanz- und Versicherungsbranche, in den Bereichen Information und Kommunikation sowie Energieversorgung die höchsten Gehälter gezahlt. In diesen Wirtschaftszweigen belief sich der monatliche Durchschnittsverdienst 2010 (rpt 2010) auf rund 4250 Euro, was ohne Sonderzahlungen im Jahr rund 51.000 Euro waren. Schlusslicht war das Gastgewerbe mit 1900 Euro beziehungsweise 22.800 Euro.

hw/DPA DPA

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