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Zoonose: Brite an Affenpocken erkrankt – doch was ist das genau?

Die Pocken sind offiziell ausgerottet. Doch das gilt nicht für einen engen Verwandten des Erregers: die Affenpocken. In seltenen Fällen wird die Krankheit auf den Menschen übertragen. Wie nun im Falle eines Patienten aus Großbritannien.

Affenpocken-Virus

Affenpocken-Erreger: Das Virus wird durch engen Kontakt mit Tieren wie Affen übertragen

Picture Alliance

In Großbritannien ist eine Person am seltenen Affenpocken-Virus erkrankt - eine Krankheit, die den ausgerotteten Pocken ähnelt. Die Person werde derzeit in einer Londoner Spezialklinik behandelt, berichtet die britische Gesundheitsbehörde "Public Health England" (PHE) in einer Mitteilung. Die Infektion sei wahrscheinlich während eines Besuchs in Nigeria erfolgt. Weitere Einzelheiten zu der Person - etwa Geschlecht oder Alter - nannte die Behörde nicht.

"Affenpocken verbreiten sich nicht leicht unter Menschen und das Risiko für die Allgemeinbevölkerung ist sehr gering", sagt Meera Chand, Mikrobiologin beim PHE. Dennoch untersuche man, welche Personen engen Kontakt mit dem oder der Erkrankten hatten und überwache diese bei Bedarf. Dazu zählen auch alle Passagiere des Flugzeugs, in dem die erkrankte Person von Nigeria nach Großbritannien reiste. Alle betroffenen Passagiere würden derzeit kontaktiert. 

Nagetiere und Affen als Überträger

Die Krankheit tritt vereinzelt in zentral- und westafrikanischen Ländern auf und wird durch engen Kontakt mit infizierten Tieren, zum Beispiel deren Blut und anderen Körperflüssigkeiten, übertragen, berichtet die Weltgesundheitsorganisation WHO. Affen, Riesenratten und Eichhörnchen gelten als mögliche Überträger der Krankheit. Menschen können sich zum Beispiel anstecken, indem sie unzureichend gegartes Fleisch infizierter Tiere essen. 

Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist via Tröpfchen-Infektion grundsätzlich möglich. Als besonders gefährdet gelten Menschen, die langen und engen Kontakt zu Erkrankten haben, zum Beispiel Familienmitglieder, die im selben Haushalt leben. 

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In den meisten Fällen verläuft die Krankheit mild und heilt binnen einiger Wochen von selbst aus. Eine Infektion äußert sich zunächst mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Schüttelfrost und geschwollenen Lymphknoten. Im nächsten Schritt kann sich ein Ausschlag bilden, der zunächst im Gesicht beginnt und sich schließlich auf weitere Körperteile ausweitet. 

Affenpocken-Fälle außerhalb Afrikas

Affenpocken rufen in der Regel leichtere Symptome als Pocken hervor, die seit 1980 als ausgerottet gelten. Dennoch kann die Krankheit auch tödlich verlaufen. Bei Ausbrüchen in Afrika wurde beobachtet, dass etwa ein bis zehn Prozent der Erkrankten sterben. Vor allem Kinder sind gefährdet.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Virus außerhalb des afrikanischen Kontinents nachgewiesen wurde. Bereits im September 2018 war ein Affenpocken-Fall in Großbritannien bekannt geworden. Im Frühjahr 2003 sind gleich mehrere US-Bürger an Affenpocken erkrankt, nachdem sie engen Kontakt mit Präriehunden hatten. Die Präriehunde hatten sich bei afrikanischen Nagetieren mit dem Virus infiziert, die zuvor in die USA importiert worden waren.

Quellen: Public Health England (PHE) / World Health Organization (WHO)

ikr
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