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Facebook-Posting: 15-Jährige stirbt, weil sie einen Keks isst – Mutter macht auf ihren Fehler aufmerksam

Weil sie einen Keks mit Erdnussbutter gegessen hat, ist ein Mädchen aus Florida gestorben. Sie hatte das Label der Packung verwechselt. Die trauernde Mutter schrieb nun einen herzzerreißenden Post, um andere Betroffene zu sensibilisieren.

Kellie Travers-Stafford zeigt zwei unterschiedliche Kekspackungen von "Chips Ahoy" in der Farbe rot

Zwei Kekspackungen in derselben Farbe, die zu einer tödlichen Verwechslung führten

Sie nimmt sich einen Keks aus einer offenen Packung und isst ihn. Mehr hat die 15-jährige Alexi Stafford nicht falsch gemacht. Doch 90 Minuten später ist sie tot. Denn Alexi litt an einer Erdnuss-Allergie, und im Hause ihrer Freundin war es zu einer tödlichen Verwechslung zweier Kekspackungen gekommen. 

Irrtum endete tödlich

Alexi dachte, dass es sich bei der Kekspackung um das Erdnuss-freie Produkt der Marke handelte. Da sie sich an der Farbe der Packung orientierte, sah sie jedoch nicht, dass die Cookies in diesem Fall mit Erdnussbutter gemacht worden waren. Für die 15-Jährige endete dieser Irrtum tödlich. Ihre Mutter, Kellie Travers-Stafford, hat nach dem Tod ihrer Tochter auf Facebook ein Posting veröffentlicht, in dem sie die tragische Geschichte von Alexis Tod erzählt. Sie möchte andere Betroffene darauf aufmerksam machen, wie schnell solche schrecklichen Fehler passieren können.

Our hearts are broken and we are still in shock. Our whole lives we dedicated to keeping our child safe from one...

Gepostet von Kellie Travers-Stafford am Donnerstag, 12. Juli 2018

"Wir sind noch immer geschockt"

"Unsere Herzen sind gebrochen und wir sind noch immer geschockt", schreibt Kellie in ihrem Posting: "Unser ganzes Leben hatten wir darauf ausgerichtet, unser Kind vor einer Zutat zu schützen, vor Erdnüssen."

Kellie schreibt weiter, wie es zu der tödlichen Verwechslung kommen konnte: "Es gab eine offene Packung von "Chips Ahoy"-Keksen, oben bereits geöffnet und die Packung war derjenigen sehr ähnlich, die wir ihr zuvor als 'sicher' eingeordnet hatten." Sie habe also nur einen Keks von "Chewy Chips Ahoy" gegessen, im Glauben, es wäre ohne Gefahr, weil sie sich an der roten Verpackung orientiert hatte, "um kurze Zeit später herauszufinden, dass eine Zutat hinzugefügt wurde... Erdnussbutter von Reese". 

"Ich fühle mich verloren und wütend"

Direkt im Anschluss spürte Alexi ein Kribbeln in ihrem Mund. Deshalb sei sie nach Hause gegangen. Ihr Zustand habe sich schnell verschlechtert. Sie sei in einen anaphylaktischer Schock gefallen, ein Kreislaufschock mit möglichem Organversagen bis zum tödlichen Kreislaufversagen. Trotz Medikamenten und Notarzt starb Alexi nur etwa anderthalb Stunden, nachdem sie den Keks gegessen hatte.

 Kellie schreibt, dass sie sich "verloren" und "wütend" fühle, weil sie ihrer Tochter beigebracht hatte, welche Produkte sie essen durfte – und welche unter keinen Umständen. "Eine kleine zusätzliche Anzeige auf der zurückgezogenen Klappe einer bekannten roten Verpackung reichte nicht, um ihr klar zu machen, dass es ein 'Erdnuss-Produkt' in den Keksen gab, bevor es zu spät war." Sie wolle ihre traurige Geschichte mit allen teilen, um darauf aufmerksam zu machen. Die Marke habe unterschiedlich eingefärbte Verpackungen für ihre unterschiedlichen Produkte, jedoch keine auffällige Warnung über Zutaten, die für viele Menschen tödlich seien, vor allem für Kinder.

Kellie wolle Aufmerksamkeit erzeugen, um zu verhindern, dass so ein schrecklicher Fehler nochmal passiert. Mit ihrem Posting erreichte sie mit über 40.000 Reaktionen und knapp 70.000 geteilten Beiträgen eine breite Masse. Ein weiteres Posting zeigt ein Video mit ihrer Tochter Alexi und den Worten: "Was würde ich geben, um dich noch Tausende Male mehr zu küssen. Ein morgen gibt es nicht."

My precious sweet daughter , What I’d give to kiss you a thousand times more Tomorrow will be impossible Know that we are okay and smiling as all the wonderful memories flood our hearts 😘 #shmexyLexi

Gepostet von Kellie Travers-Stafford am Sonntag, 1. Juli 2018
she
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.