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Corona-Pandemie "Das hat nichts mit Leugnen zu tun" – Spahn beantwortet kritische Frage zum Masken-Einkauf

Sehen Sie im Video: Gesundheitsminister Spahn antwortet auf Frage zum überdimensionierten Masken-Einkauf.




In der Bundespressekonferenz am 18. Juni 2021 lautet die Frage eines Journalisten: "Herr Spahn, wenn sie sagen 'lieber 1000 zu viel, als eine zu wenig. Der Bundesrechnungshof sagt, sie hätten ungefähr zehnmal zu viel gekauft. Wenn man davon ausgeht, dass in den Mindest-Bedarfsermittlung von knapp 500 Millionen Masken da war, sie rund 5 Milliarden gekauft haben, jetzt über eine Milliarde in der Reserve waren. Kann es sein, dass Sie im März deshalb so wild eingekauft haben, weil Sie zuvor ebenso wie Herr Wieler den Nutzen von Masken geleugnet haben und einfach nicht früh genug eingekauft haben?" O-TON Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "Also zuerst einmal geht es hier nicht um Leugnung, sondern ich weiß noch, wie wir hier saßen, auf beiden Seiten, (in der) Bundespressekonferenz, und Hygienikerinnen und Hygieniker mit mir hier saßen - klinische Hygieniker, Professoren aus Kliniken, die sich mit Hygiene beschäftigen - und hier gesagt haben - ich mache übrigens überhaupt niemandem einen Vorwurf, ich will Ihnen nur mal sagen, es ging nicht um Leugnen, ich finde den Begriff ehrlich gesagt etwas fehl am Platze, wenn man schaut, um welche Debatte es geht. Ich beantworte nur ihre Frage, es haben Hygieniker gesagt aus dem klinischen Alltag, dass tatsächlich mit dem damaligen Erkenntnisstand Schutzmasken für den medizinischen Betrieb Sinn machen für Kliniken und Praxen, aber darüber hinaus nicht. Das war damals die Aussage. Und dann hat sich der Erkenntnisstand weiterentwickelt und Herr Professor Wieler hat ja auch mehrfach schon darauf hingewiesen, das er auch beim Robert-Koch-Institut und bei anderen Institutionen, das ist Wissenschaft. Das hat nichts mit Leugnen oder Wahrheit oder Unwahrheit zu tun. Das ist Wissenschaft."
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Ein Journalist hat Bundesgesundheitsminister Spahn in der Bundespressekonferenz nach dem überdimensionierten Einkauf von FFP2-Masken gefragt. Der verteidigt sich und beruft sich auf die Wissenschaft.

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