Corona-Pandemie Ganz klar: Die Impfpflicht ist falsch!

Eine Hand lehnt eine Impfspritze ab
Ganz klar: Die Impfpflicht ist falsch!
© gettyimages
Eine Impfpflicht macht jetzt keinen Sinn. Sie fördert die Staatsverdrossenheit. Sie lenkt von den vielen Versäumnissen der Regierung ab, die bei der Bekämpfung der Pandemie gemacht wurden. 

Man muss das so hart sagen: Zu den größten Fehlern der Regierung Merkel gehörte der Glaube, eine Pandemie mit einer Form von moralgetränktem Paternalismus bewältigen zu können. Kein Tag ohne dringliche Impfappelle – in der ebenso irrigen wie zunehmend absurd anmutenden Hoffnung, dass durch eine Art politischer Dauerwerbesendung die tauben Ohren von Impfskeptikern oder gar Impfgegnern doch noch geöffnet werden könnten. Mit dem Wechsel zur Ampel hat sich daran nichts geändert. Olaf Scholz macht ebenso naht- wie fantasielos weiter. 
 
Nun also soll eine Impfpflicht denen final auf die Sprünge helfen, die sich bislang weder überzeugen noch beeindrucken ließen.  Es sind, immer noch, annähernd 20 Millionen. Das hat – nach gut einem Jahr zur Verfügung stehendem Impfstoff – etwas von der Maxime: Wer nicht hören will, muss fühlen. Es wirkt wie die Ankündigung eines überforderten Lehrers, der mit seiner störrischen Klasse nicht zurechtkommt und nun andere Saiten aufziehen will.
 
Leider ist es ein Schritt, dessen Risiken und Nebenwirkungen nicht ausreichend bedacht wurden. Ein weiterer Fehler in einer Kette von Fehlentscheidungen und Versäumnissen.


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