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Leben mit Down-Syndrom Wäre es nach dem Vater gegangen, gäbe es Sammy heute nicht. Und ohne Sammy wäre seine Mutter jetzt tot

Sabrina mit ihrem Sohn Sammy
Sabrina mit ihrem Sohn Sammy: Die kleine Familie hält zusammen
In der 17. Schwangerschaftswoche bekommt Sabrina die Diagnose: Ihr ungeborenes Kind hat Down-Syndrom. Der Vater fordert, dass sie Sammy abtreibt. Sabrina treibt nicht ab. Und Sammy, ihr Sohn, rettet ihr später das Leben. 

Der Schlag traf Sabrina Huber mitten in der Nacht. Das Bett am hinteren Ende des Wohnzimmers, in dem sie normalerweise zusammen mit Sammy schlief, war gerade abgezogen, die Wäsche noch in der Maschine. Also hatten sie es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht. Irgendein Film zuckte über den Bildschirm und ließ Licht aus den Fenstern ihrer Neubauwohnung flackern – sozialer Wohnungsbau, großes Wohnzimmer, ein Kinderzimmer für den damals achtjährigen Sammy, eins für Nico, den 16-jährigen Bruder. Sammy hatte sich zwischen Mutter und Sofalehne gekuschelt. Irgendwann schlief auch Sabrina ein.

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