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Hartgekochte Eier: Ist es ungesund, das Grüne vom Ei mitzuessen?

Hartgekochte Eier sind für viele Menschen ein Graus – geschmacklich wie optisch. Werden Eier lange gekocht, bildet sich ein grau-grüner Rand um den Dotter. Muss das Ei deshalb in die Tonne?

Gesunde Ernährung: Wie viele Eier pro Woche sind gesund?

An Eier scheiden sich bekanntlich die Geister: Schön flüssig muss es für die einen sein, damit sich das Toastbrot darin eintunken lässt. Weich und cremig schmeckt es den anderen am besten. Dann gibt es noch diejenigen, die ihr Frühstücksei halb durchgegart mit wachsweichem Kern bevorzugen. Und für einen - zugegebenermaßen - recht kleinen Teil ist das perfekte Frühstücksei hartgekocht, durch und durch. In der Regel muss ein Ei mittlerer Größe dafür etwa acht bis zehn Minuten in sprudelnd-heißem Wasser baden.

Ein unerwünschter Nebeneffekt des Garens: Bleibt ein Ei zu lange in kochendem Wasser, bildet sich ein grün-blauer Rand um das Eigelb. Das sieht eklig aus und viele Menschen fürchten, dass die Verfärbung ungesund sein könnte. Doch stimmt das überhaupt?

Eier

Blau-grünes Dotter: Wenn Schwefel und Eisen verschmelzen

Beim Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) trudeln dazu gelegentlich Anfragen von besorgten Verbrauchern ein. Tenor: Kann man das noch essen, oder muss das weg? Die Behörde gibt auf ihrer Homepage Entwarnung: Die Verfärbung sei "nicht schädlich" und führe auch geschmacklich zu keiner Beeinträchtigung.

Die blau-grüne Farbe rührt von einer natürlichen Reaktion im Inneren des Eis her: Werden Eier zu lange gekocht, reagiert das im Eidotter vorhandene Eisen mit Schwefelverbindungen aus dem Eiklar. Dabei entsteht Eisensulfid, das von Natur aus grünlich schimmert. Der blau-grüne Rand entsteht, weil nur die Oberfläche des Eigelbs Kontakt zum Eiklar hat. Aus diesem Grund bleibt das Innere des Eigelbs weiterhin gelb - trotz langer Kochzeit. Nach Angabe des Laves tritt die Reaktion meist nach mehr als zehn Minuten in sprudelnd heißem Wasser auf.

Ungesund ist die Farbe also nicht - allemal unappetitlich. Wer sich den Anblick ersparen möchte, sollte sein Ei nach rund neun Minuten aus dem Wasserbad befreien.

Rezept-Video: Himmlische Eggs Benedict – besser kann ein Frühstück nicht beginnen


ikr
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.