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Ernährungsreport 2020: Die Deutschen essen weniger Fleisch – und kaufen häufiger regional ein

Der Ernährungsreport 2020 wird heute von Ernährungsministerin Julia Klöckner vorgestellt. Die Überraschung: Der Fleischkonsum der Deutschen ist zurückgegangen.

Ernährungsreport 2020: Weniger Fleischkonsum

Ernährungsreport 2020: Die Deutschen essen weniger Fleisch

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Die Bundeslandwirtschafts- und Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt heute den Ernährungsreport 2020 in Berlin vor. Für den jährlichen Bericht wurden 1000 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt. 

Schon im Vorfeld gab Klöckner einen ersten Einblick in die Vorlieben der Deutschen bei der Ernährung. Demnach werde die regionale Landwirtschaft gerade in der Corona-Krise wieder mehr geschätzt. 

Wie außerdem aus Ergebnissen des "Ernährungsreports 2020" hervorgeht, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorab vorlagen, geben 26 Prozent der Befragten an, täglich Wurst oder Fleisch zu essen. Bei der ersten Befragung 2015 waren es noch 34 Prozent. Vergangenes Jahr haben demnach vor allem Männer ihren Fleischkonsum reduziert: Sagten bei der vorangegangenen Umfrage noch 39 Prozent der befragten Männer, dass sie täglich Fleischprodukte konsumierten, waren es diesmal 32 Prozent. Unter den Frauen isst jede fünfte regelmäßig Fleisch.

Kartoffelgulasch

Unterschiede zwischen Ost und West im Ernährungsreport

Auch zwischen Ost und West zeigen sich demnach Unterschiede. 36 Prozent der Ostdeutschen gaben an, täglich Fleischprodukte auf dem Teller zu haben. In Westdeutschland lag dieser Anteil bei 24 Prozent.

Zum ersten Mal haben die Forscher in diesem Jahr auch nach vegetarischen und veganen Ersatzprodukten für tierische Lebensmittel gefragt: Fünf Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig zu vegetarischen und veganen Alternativ-Produkten zu greifen.

deb / DPA
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